N-Trig: Stiftoption für kapazitive Touchscreens

Von N-Trig(öffnet im neuen Fenster) soll es in Kürze einen Stift mit dem Namen Digital Pencil geben, der sich auch für kapazitiv arbeitende Displays(öffnet im neuen Fenster) eignet. Normalerweise werden solche Touchscreens mit dem Finger bedient. Schon die Benutzung eines Handschuhs kann die Erkennung verhindern, was zuweilen zu sehr eigenartigen Workarounds führt: der Nutzung von Würstchen(öffnet im neuen Fenster) oder der eigenen Nase.
N-Trigs kapazitive Touchscreens werden unter anderem bei Dell, HP und Lenovo verbaut. Meist sind es Dual-Digitizer, die auch einen elektrostatischen Stift unterstützen. Einige wenige Geräte, wie etwa Lenovos Thinkpad T400s , besitzen hingegen nur den kapazitiven Teil von N-Trig. Weitere kapazitiv arbeitende Geräte sind das Smartphone Palm Pre und das Apple-Tablet iPad . N-Trig erwähnt diese zwar nicht, aber es besteht die Möglichkeit, dass auch diese Geräte mit dem batteriebetriebenen Stift bedient werden können.
N-Trigs Digital Pencil ist auch als gewöhnlicher elektronischer Stift nutzbar. Hier kommt zusätzlich die Möglichkeit der Erkennung eines Schwebezustands und verschiedener Drucklevel hinzu. Voraussetzung ist allerdings ein N-Trig-Panel. Auf Wacom-Digitizern funktioniert die N-Trig-Technik nicht.
Mit einer eher ungewöhnlichen AAAA-Batterie(öffnet im neuen Fenster) (LR8/LR61, Minizelle) soll der Digital Pencil bis zu 18 Monate benutzbar sein, wie N-Trig auf seiner Webseite verspricht(öffnet im neuen Fenster) . Diese Art von Batterien ist zwar nicht besonders geläufig, aber auch nicht besonders teuer. Im Fachhandel kostet eine Zelle etwa 1,50 Euro.
Wann, wo und zu welchem Preis der Stift erscheint, hat N-Trig in seiner Mitteilung nicht bekanntgegeben. Da N-Trig keine Vertriebsstruktur hat, erscheint der Stift womöglich nur bei wenigen OEMs.



