E-Commerce: Amazon bietet Webshop-Baukasten an
Der Webstore von Amazon besteht aus den Modulen Design, Manage und Market. Zunächst wird der eigene Shop anhand von Vorlagen entwickelt(öffnet im neuen Fenster) und mit eigenen Grafiken und Texten individualisiert. Außerdem werden der Warenbestand, die Preise und Nebenbedingungen eingepflegt. Dabei unterstützt der Shop auch Produktvarianten, verknüpftes Zubehör, Produktfamilien und kann über CSV-Dateien mit großen Produktkatalogen bestückt werden. Auf den Katalog von Amazon hat der Shopbetreiber ebenfalls Zugriff.
Im Betrieb(öffnet im neuen Fenster) werden die eingehenden Bestellungen, Rücksendungen, Reklamationen, Rabatte und die Bezahlung abgewickelt. Der Shop unterstützt mehrere Channels und ermöglicht so zum Beispiel auch den Telefon- und Ladenverkauf.
Im Market-Modul(öffnet im neuen Fenster) können die Suchmaschinenoptimierung des Shops vorgenommen, Exporte zu Preissuchmaschinen gepflegt und der Traffic ausgewertet werden. Google Analytics und Omniture Site Catalyst werden unterstützt.
Wer will, kann Amazon auch das sogenannte Fulfillment und damit alles von der Lagerhaltung bis hin zur Verpackung und dem Versand überlassen. Auf Wunsch werden die Shopangebote auch direkt bei Amazon angezeigt. Der Webstore ist 30 Tage lang kostenlos nutzbar. Darüber hinaus stehen drei Ausbaustufen zur Verfügung. Sie kosten(öffnet im neuen Fenster) jeweils einen fixen Monatsbetrag von 10 bis 25 US-Dollar pro Monat und Transaktionsgebühren pro Verkauf, die sich zwischen 0,7 und 2 Prozent belaufen.
Wer auch die Bezahlung über Amazon und den Versand darüber realisieren will, zahlt zusätzliche Gebühren. Derzeit sind nur Besitzer einer US-Adresse und -Kreditkarte für den Amazon Webstore(öffnet im neuen Fenster) zugelassen.
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