• IT-Karriere:
  • Services:

100 MBit/s aufs Land

Energieversorger RWE verlegt auch Glasfaserkabel

RWE betreibt Strom-, Gas- und Wassernetze und schiebt künftig auch Glasfaserkabel in seine Leerrohre. Darauf hat sich der Konzern in Rheinland-Pfalz mit der Regierung geeinigt.

Artikel veröffentlicht am ,
100 MBit/s aufs Land: Energieversorger RWE verlegt auch Glasfaserkabel

Das Versorgungsunternehmen RWE wird im nördlichen Rheinland-Pfalz bei laufenden Bauarbeiten Glasfaserkabel für schnelle Internetanbindungen mitverlegen. Dazu haben das Land Rheinland-Pfalz und RWE Rheinland Westfalen Netz eine Zusammenarbeit vereinbart.

Stellenmarkt
  1. Hannoversche Informationstechnologien (hannIT), Hannover
  2. Landkreis Stade, Stade

Beim Glasfaserausbau verursacht das Aufreißen von Straßen und Bürgersteigen, unter denen die Kabel verlegt werden müssen, 80 bis 90 Prozent der gesamten Kosten. Versorgungsunternehmen reißen jährlich ohnehin Tausende Kilometer Beton auf, um ihre Strom- und Gasnetze auszubauen oder instandzuhalten. Bei jeder dieser Bauarbeiten könnten sie zusätzlich Glasfaserkabel vergraben und anschließend an Telekommunikationsunternehmen und Internet Service Provider vermieten.

RWE muss aktuell in den Regionen in den Energieinfrastrukturausbau investieren. Wirtschaftsminister Hendrik Hering (SPD) und Innenminister Karl Peter Bruch (SPD) verständigten sich deshalb mit RWE, Landräten und Vertretern der Landkreise auf ein abgestimmtes Vorgehen zur Stärkung der Breitbandversorgung der Kommunen im ländlichen Raum.

"Das soll gleichzeitig vergraben werden, in die Leerrohre sollen Lichtwellenleiter eingebracht werden. Da wollen wir Synergien nutzen", sagte ein RWE-Sprecher Golem.de. So würde die Infrastruktur für Internetanbindungen mit 50 MBit/s und 100 MBit/s bereitgestellt. Auch schnellere Anbindungen würden möglich. Wie viele Haushalte abgedeckt werden sollen, sei noch nicht ermittelt, sagte der Sprecher. Auch das Investitionsvolumen stünde noch nicht fest.

Angestrebt wird eine möglichst weitgehende Breitbandversorgung in elf Landkreisen, in denen der RWE-Konzernbereich aktiv ist. Dies sind Altenkirchen, Ahrweiler, Mayen-Koblenz, Cochem-Zell, Vulkaneifel, Bernkastel-Wittlich, Trier-Saarburg, Bitburg-Prüm, Rhein-Hunsrück-Kreis, Bad Kreuznach und Mainz-Bingen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. (-65%) 13,99€
  3. (-58%) 21,00€

Bodems 26. Mai 2010

Ich bin der selben Meinung wie boykott2000. Aber wie kommst du dazu, dass das der RWE...

katzeasd123 25. Mai 2010

Da muss ich an heute Morgen "Ärger im Revier" denken, als die Polizei einen Typen...

autor_ 23. Mai 2010

Na Klasse, bei uns wurden die Freileitungen schon vor 15 Jahren unter die Erde verlegt...

Nullhörnchen 22. Mai 2010

Meiner gehört selbstverständlich dazu

blatt handel 22. Mai 2010

http://www.absatzwirtschaft.de/Content/Communication/Handelsblatt-News/_p=1003932,_t=fthb...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S20 - Hands on

Samsung hat gleich drei neue Modelle der Galaxy-S20-Serie vorgestellt. Golem.de konnte sich die Smartphones im Vorfeld bereits genauer anschauen.

Samsung Galaxy S20 - Hands on Video aufrufen
Mythic Quest: Spielentwickler im Schniedelstress
Mythic Quest
Spielentwickler im Schniedelstress

Zweideutige Zweckentfremdung von Ingame-Extras, dazu Ärger mit Hackern und Onlinenazis: Die Apple-TV-Serie Mythic Quest bietet einen interessanten, allerdings nur stellenweise humorvollen Einblick in die Spielebrache.
Eine Rezension von Peter Steinlechner

  1. Apple TV TVOS 13 mit Mehrbenutzer-Option erschienen

Energiegewinnung: Zu wenig Magma-Nachschub für die Geothermie
Energiegewinnung
Zu wenig Magma-Nachschub für die Geothermie

Bei Diskussionen über Geothermie klingt es oft so, als könnten vulkanisch aktive Gegenden wie Island den Rest der Welt mit Energie versorgen. Aber ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass dieser Eindruck täuscht.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. E-Truck Nikola Tre wird in Ulm gebaut
  2. Wasserstoff Thyssen-Krupp will Stahlproduktion klimaneutral machen
  3. Energiewende Sonnen vermietet Solaranlagen und Elektroautos

Kommunikation per Ultraschall: Nicht hörbar, nicht sichtbar, nicht sicher
Kommunikation per Ultraschall
Nicht hörbar, nicht sichtbar, nicht sicher

Nachdem Ultraschall-Beacons vor einigen Jahren einen eher schlechten Ruf erlangten, zeichnen sich mittlerweile auch einige sinnvolle Anwendungen ab. Das größte Problem der Technik bleibt aber bestehen: Sie ist einfach, ungeregelt und sehr anfällig für Missbrauch.
Eine Analyse von Mike Wobker


      •  /