Golem.de guckt: Leuchtbiber, Götter und Klonmutanten
Dokumentationen
Leben in Tschernobyl mutierte Killermäuse und Biber, die im Dunkeln leuchten? Das Sperrgebiet rund um den explodierten Atomreaktor, seit mehr als 20 Jahren nicht mehr vom Menschen beeinflusst, wurde zum Beobachtungsfeld für Biologen. In der Dokumentation Tschernobyl – Die Natur kehrt zurück wirft die Kamera einen Blick auf die Entwicklung von Tieren und Pflanzen unter dem Einfluss starker Radioaktivität und ohne den Eingriff des Menschen.
(Arte, 25.05.2010, 20:15 – 21:50 Uhr)
Die Schweizer Reportage Karriere im Wilden Westen beschäftigt sich mit Wissenschaftlern, die nach ihrem Grundstudium an die kalifornischen Elite-Universitäten gegangen sind. Im Blickfeld stehen ihre Motivation, ihre Erfahrung an den Unis und was sich ändern müsste, damit es ihnen leichter fiele, wieder zurückzukehren. Der Einwurf sei gestattet, dass es eine Schweizer Sendung ist, dabei besitzen die Schweizer mit der ETH Zürich auch eine außergewöhnliche technisch-naturwissenschaftliche Uni von Weltrang. Umso mehr steht die Frage im Raum, warum die Betreffenden in die USA gegangen sind.
(3Sat, 26.05.2010, 13:45 – 14:15 Uhr)
Magazine
Neues behauptet, dass die Musik im Netz spielt. Nach dem Tod des Musikfernsehens haben das Web 2.0 und soziale Netzwerke die Vertriebs- und PR-Wege verändert. Das hat nicht nur Auswirkungen auf eine gesichtslose "Branche", sondern beeinflusst Künstler ebenso wie Zuhörer. Neues schaut sich nach der Musik und ihrer Präsentation im Netz um.
(3Sat, 30.05.2010, 16:30 – 17:00 Uhr)
C't-TV kommt, aber möchte seine Themen dem Neugierigen noch vorenthalten.
(HR, 29.05.2010, 12:30 – 13:00 Uhr)
Filme
Die Coneheads(öffnet im neuen Fenster) sehen knuffig aus, der Film ist unterhaltsam, und wer schon mal Zeit in den USA verbracht hat, wird die bitterböse Satire über die Mittelschicht dabei erkennen.
(Kabel 1, 24.05.2010, 18:40 – 20:15 Uhr)

Dass Kabel einen Kunstfilm wie Immortal – New York 2095: Die Rückkehr der Götter(öffnet im neuen Fenster) zur Primetime sendet, ist leicht zu erklären. Die reine Storybeschreibung klingt wie ein Abklatsch von Stargate. Tatsächlich wohnt dem Film aber ein hoher Anspruch inne. Ob er ihn mit all seiner Symbolik und Kryptik tatsächlich erfüllen kann, muss der Zuschauer entscheiden. Der Regisseur Enki Bilal(öffnet im neuen Fenster) liefert mit dem Film vor allem den Beweis, dass Europäer genauso gut Realfilme im Comic-/Manga-Stil machen können wie die Japaner. Zum Vergleichen ideal ist Casshern, der danach läuft.
(Kabel 1, 26.05.2010, 20:15 – 22:15 Uhr)
Casshern(öffnet im neuen Fenster) ist die Realverfilmung des Animes gleichen Namens. Die Gesellschaft geht während des asiatisch-europäischen Krieges durch die Kriegsfolgen und Seuchen den Bach runter. Zu allem Überfluss werden die Überlebenden auch noch durch die Roboterarmee, gebaut von Klonmutanten, bedroht. Nur einer kann die Menschheit vor dieser Bedrohung retten. Die Optik des Films erinnert immer wieder an im Zweiten Weltkrieg zerstörte Städte, wenn auch bunter, die Kämpfe sind beeindruckend inszeniert, nur die raren Dialoge beziehungsweise Monologe tragen nicht wirklich zum Verständnis bei. Der Film will wirklich von Anfang an geschaut werden. Wer später reinzappt, wird kaum verstehen, was da passiert.
(Kabel 1, 26.05.2010, 22:15 – 01:10 Uhr)
Langsam muss doch mal gut sein. Star Trek – Der Aufstand(öffnet im neuen Fenster), danach TNG und Enterprise.
(Kabel 1, 29.05.2010, 20:15 – 22:05)
Alle Termine sind als ics-Datei verfügbar:http://www.golem.de/guckt/GoGu_20100524.ics
Dauerlink: http://www.golem.de/guckt/GoGu.ics



