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Endlose Möglichkeiten in der Prärie

Auch sonst gibt es mehr als genug zu tun. Wer mag, kann auf die Jagd gehen und vom Kaninchen bis zum Grizzlybären rund 40 Tiere jagen, in einer ziemlich drastischen Animation häuten und die Felle an Händler verkaufen. Es gibt Massen von Minispielen wie Poker, Marston kann nach Schätzen suchen oder als Kopfgeldjäger arbeiten. Teilweise hat es Rockstar Games mit derlei Zeitfressern fast übertrieben: Wer den Protagonisten beispielsweise in besondere Klamotten stecken will, muss diese Sets nach und nach zusammentragen. Für das "Outfit der Bollard-Zwillinge" etwa sind sechs Schritte nötig: einen bestimmten Banditen erschießen, einen lebendig per Lasso fangen, beim Hufeisenwerfen gewinnen, ...

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Das Programm verfügt über Multiplayermodi, in denen unter anderem bis zu 16 Spieler gemeinsam die Spielwelt erkunden oder in Trupps von bis zu acht Mitgliedern gegeneinander kämpfen können. Dazu kommen Deathmatch, Team Deathmatch und Capture The Flag und Ähnliches - weitere sollen per Download folgen. Auf der Xbox 360 wird für die Mehrspielermodi eine kostenpflichtige Gold-Mitgliedschaft vorausgesetzt.

Red Dead Redemption ist für Xbox 360 und Playstation 3 erhältlich; über eine später möglicherweise folgende Version für Windows-PC hält sich Rockstar Games bedeckt. Bei den Konsolenfassungen gibt es einige Unterschiede: Auf Xbox 360 wird das Bild maximal mit 1.280 x 720, auf Playstation 3 nur mit bis zu 1.152 x 640 Pixeln dargestellt. Die Microsoft-Konsole zeigt mehr Pflanzenbewuchs, die Sony-Hardware hingegen schönere Wolken. Schatten und das Laub in Bäumen flimmern auf der Playstation mehr. Die Xbox 360 hat wie bei GTA 4 insgesamt die Nase vorn - riesig sind die Unterschiede allerdings nicht, das Spiel sieht im echten Leben auf beiden System sehr gut aus.

Die Abenteuer von John Marston kosten für jede Konsolenvariante rund 60 Euro. Das Spiel enthält auch hierzulande die - oft schwer verständliche - englische Sprachausgabe, gut übersetzte Untertitel sind vorhanden. Rockstar Games hat die englische Version nach eigenen Angaben an keiner Stelle gekürzt. Die USK hat eine Freigabe ab 18 Jahren erteilt.

Fazit

Für Westernfans und Von-GTA-nicht-genug-Krieger ist Red Dead Redemption das Eldorado schlechthin. Die riesige, schöne und mit spannenden Erlebnissen vollgestopfte Welt bietet Spielspaß für Wochen und Monate. Ebenfalls gelungen sind die packend inszenierte Handlung und die Atmosphäre. Marston selbst kommt zwar anfangs ein bisschen hölzern über den Bildschirm, aber das ändert sich. Schön auch, dass die Entwickler das Szenario ernst nehmen und auf allzu viel Klamauk verzichten. Unterm Strich haben die Abenteuer im Wilden Westen das Zeug zum Klassiker.

Ganz nebenbei: Red Dead Redemption zeigt endgültig, dass Openworld und Sandbox auch in anderen Szenarios als der GTA-Großstadt funktionieren. Wie wäre es mit Grand Theft Altägypten oder einem Red Dead Mittelalter? Mit seinem jüngsten Werk weist Rockstar Games den Weg, wie so etwas funktionieren könnte.

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 Wilder Western für ernsthafte Naturen
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creepi 18. Aug 2010

@paracetamol Dann schaust du also Filme wie Der Wilde Wilde Westen auf englisch statt auf...

CowboyGolemX 17. Jun 2010

Hi! Wie bei vielen Spielen nerven ja im Multiplayer die eher unhöflichen Gegner. Bei www...

Max Pain 31. Mai 2010

Das Spiel ist auch auf der PS3 das beste, was ich dieses Jahr gezockt habe. Macht irren...

paracetamol 26. Mai 2010

Hatte ich auch, lag an der Fritz!Box. Konnte soviele Ports freigeben wie ich lustig war...

Alles schon gesehn 26. Mai 2010

Weil Golemleser zum Amoklaufen neugen?


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