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Spieletest: Red Dead Redemption - GTA im Wilden Westen

Wilder Western für ernsthafte Naturen

Ähnlich wie in GTA lernt der Spieler die Landschaft im Spielverlauf immer besser kennen - was anfangs eine unbekannte Weite ist, ist dann später das Gebiet, in dem es am großen roten Felsen nach links zur Farm und nach rechts zur Stadt geht. Bei der Weitsicht trickst das Programm zwar, indem es längst nicht alle Objekte in mittelgroßer Distanz darstellt. Trotzdem kann es erhebend sein, wenn der Spieler als Marston einer glutroten Abendsonne entgegenreitet und dabei ganz am Horizont allmählich sein Ziel auftaucht.

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Red Dead Redemption

Red Dead Redemption kommt trotz des teils skurrilen Szenarios deutlich ernsthafter herüber als GTA 4. Das Spiel verzichtet weitgehend auf Ironie und Klamauk und gibt sich düster. Deutlich anders ist auch die Art, wie Marston durch die Welt reist. Nicht in schicken Straßenkreuzern, sondern auf dem Rücken von Pferden. Die steuern sich allerdings fast wie Autos - aufsteigen, vorsichtig per Gamepad-Taste Gas geben und dann die gewünschte Richtung einschlagen. Das funktioniert gut, nur bei beengten Raumverhältnissen ist die Steuerung manchmal hakelig.

Weil die Wege in der riesigen Welt lang und durch das ersatzlos gestrichene Autoradio auch etwas langweiliger sind als in GTA, haben die Entwickler für mehr Sofortreisefunktionen gesorgt: Neben Angeboten wie Postkutschen und der Bahn kann der Spieler auch jederzeit in der Wildnis ein Lager aufschlagen und dort zum einen den Spielstand sichern, sich zum anderen per Knopfdruck an früher besuchte Orte teleportieren.

Wer trotzdem per Pferd von A nach B reist, bekommt dabei jede Menge Unterhaltung in zusätzlichen Missionen geboten. Die finden meist direkt am Wegesrand statt: Beispielsweise jagt ein einsamer Reiter hinter Banditen her, möchte seinen Bruder retten und fragt nach Hilfe. Oder eine verzweifelte junge Frau wird von Ganoven belästigt, ein Überfall auf eine Postkutsche muss vereitelt werden, oder Kinder haben sich verlaufen. An derartigen Aufträgen - es gibt hunderte davon - nimmt der Spieler einfach teil, ohne es zuvor irgendwo zu bestätigen. Falls er keine Lust hat, reitet er einfach weiter. Bei allen Missionen winken neben Dollar auch Ruhmespunkte, mit denen der Spieler langfristig zum legendären Westernhelden wird. Außerdem kann er sich als eher guter oder böser Cowboy etablieren. Das hat ein paar Auswirkungen auf das Ansehen bei Banditen und Bürgern, nicht aber auf die Haupthandlung.

Feuergefechte mit Pistolen und Revolvern spielen eine deutlich größere Rolle als in GTA. Marston kämpft sowohl zu Fuß als auch zu Pferde. Wie schwierig sich Red Dead Redemption spielt, hängt vor allem von den Feuergefechten ab. Im einfachsten Modus arbeitet das Zielsystem vollautomatisch, dann ist das Spiel vergleichsweise einfach; wer eine Mission dreimal nicht schafft, kann sie übrigens überspringen. Im Standardmodus lässt sich die automatische Aufschaltung mit dem rechten Stick aushebeln, Experten müssen ihre Gegner ohne Unterstützung anvisieren. Dazu kommt noch die Dead-Eye-Zeitverlangsamung, mit der der Spieler Gegner anfangs einfach in Ruhe unter Beschuss nimmt, später lassen sich Makros für Schussfolgen erstellen.

 Spieletest: Red Dead Redemption - GTA im Wilden WestenEndlose Möglichkeiten in der Prärie 

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creepi 18. Aug 2010

@paracetamol Dann schaust du also Filme wie Der Wilde Wilde Westen auf englisch statt auf...

CowboyGolemX 17. Jun 2010

Hi! Wie bei vielen Spielen nerven ja im Multiplayer die eher unhöflichen Gegner. Bei www...

Max Pain 31. Mai 2010

Das Spiel ist auch auf der PS3 das beste, was ich dieses Jahr gezockt habe. Macht irren...

paracetamol 26. Mai 2010

Hatte ich auch, lag an der Fritz!Box. Konnte soviele Ports freigeben wie ich lustig war...

Alles schon gesehn 26. Mai 2010

Weil Golemleser zum Amoklaufen neugen?


Xbox 360 Erfolge und Achievement Guides / 25. Mai 2010

Red Dead Redemption Erfolge / Achievements



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