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WebM und VP8: MPEG LA will mögliche Patentverstöße prüfen

Larry Horn, CEO der MPEG LA , hat bestätigt, dass seine Firma mit der Gründung eines Patentpools beauftragt wurde, um mögliche Patentverstöße durch WebM und den dafür vorgesehenen VP8-Codec zu prüfen. Sollten Patentverstöße vorliegen, will der Patentpool Lizenzgebühren erheben.
/ Jörg Thoma
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Die MPEG LA soll einen Patentpool gründen, der mögliche Patentverletzungen durch den "VP8 und andere Codecs" prüfen will. Larry Horn, CEO der MPEG LA, bestätigte in einem Interview mit All Things Digital(öffnet im neuen Fenster) , dass seine Firma von nicht näher benannten Kunden mit der Gründung eines Patentpools beauftragt wurde. Das US-Unternehmen MPEG LA(öffnet im neuen Fenster) vertritt namhafte Hersteller in Patentfragen.

Sollten bei dem Codec Patentverletzungen festgestellt werden, würde der Patentpool Lizenzgebühren erheben.

Google hat bei seiner Entwicklerkonferenz Google I/O den Startschuss für WebM gegeben, ein Gemeinschaftsprojekt mit Mozilla und Opera, das ein offenes Videoformat für das Web etablieren soll. Google stellt dazu den Codec VP8 als Open Source zur Verfügung.

Apple-Chef Steve Jobs hatte bereits vor wenigen Tagen bestätigt , dass ein Patentpool gegründet werden soll, um gegen das Open-Source-Projekt Ogg Theora vorzugehen. Ogg Theora bietet ebenfalls einen freien Codec für Internetvideos an und wird von Mozilla für die Verwendung in HTML5-Code unterstützt.


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