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Mehr Hydra-Mainboards

MSI glaubt an die Fuzion von AMD und Nvidia

Trotz aller Probleme, die das erste Hydra-Mainboard hatte, will MSI weiterhin daran arbeiten, Grafikkarten von AMD und Nvidia frei zu kombinieren und damit gemeinsam rechnen zu lassen. Drei neue Mainboards und das Versprechen, häufiger neue Treiber zu veröffentlichen, sollen zeigen, dass MSI es mit dem Hydra-Chip von Lucid ernst meint.

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Mehr Hydra-Mainboards: MSI glaubt an die Fuzion von AMD und Nvidia

Auf einer Vorabveranstaltung zur Computex kündigte MSI schon einmal drei weitere neue Mainboards mit Hydra-Chip an, die nach dem Mainboard mit Intels X58-Chipsatz Big Bang Fuzion X-Power folgen sollen. Dieser Chip und der dazugehörige Treiber ermöglichen es, Nvidia- und AMD-Grafikkarten vergleichsweise frei zu kombinieren. Eine Radeon HD rechnet also im Verbund mit einer Geforce an einem Bild. Selbst drei Grafikkarten lassen sich so zusammenschalten. Es ist auch möglich, Crossfire oder SLI freier einzusetzen. Beschränkungen der Chiphersteller fallen also größtenteils.

  • Der Hydra-Chip erlaubt es dem Nutzer, auch Grafikchips einer Familie untereinander zu kombinieren. Hier Nvidia ...
  • ... und hier AMD.
  • Bisher schwächelte aber vor allem der Treiber, wie MSI zugibt, ...
  • ... mit neuen Treibern soll sich dies aber geändert haben.
  • Drei neue Mainboards sollen die Hydra-Basis verbreitern.
  • Externe Grafikkarten für Notebooks
Der Hydra-Chip erlaubt es dem Nutzer, auch Grafikchips einer Familie untereinander zu kombinieren. Hier Nvidia ...
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MSI gab ohne Umschweife zu, dass bisher der Treiber für den Hydra-Chip das größte Problem war. Mit annähernd monatlichen Veröffentlichungszyklen soll sich dies nun ändern. So sollen mittlerweile deutlich mehr populäre Spiele unterstützt werden, die in den Laboren der Hardwaretester bisher durchgefallen sind. Außerdem gibt es auch DirectX-11-Unterstützung. Geplant ist eine Leistungsverbesserung, sie soll mit der Treiberversion 1.6 kommen, zu der es pünktlich zur Computex eine Vorschau geben soll. Später ist sogar die Unterstützung von vier Grafikkarten angedacht.

Außerdem wird die installierte Hardwarebasis bei Nutzern mit drei weiteren und vor allem günstigeren Hauptplatinen verbreitert. Geplant sind noch namenlose Vertreter mit Intels P55-Chipsatz, AMDs Chipsatz 870+SB750 sowie die etwas günstigere Kombination 870+SB710. Nvidias SLI wird also auf AMD-basierten Systemen funktionieren.

Die Preise gibt MSI vorsichtig mit 159, 139 und 129 Euro an. Sie könnten günstiger ausfallen, das hängt aber vor allem vom Kurs des Euro ab, so der Hersteller. Konkrete Produktankündigungen gibt es erst zur Computex Anfang Juni 2010 in Taiwan.

Im Grafikkartenbereich plant MSI zudem, eine externe Grafikkartenlösung für Notebooks namens "GUS" zu zeigen, zu der noch nicht viel verraten wurde. Es handelt sich dabei um ein Expresscard-Interface, das PEG-Grafikkarten (PCIe x16) unterstützt und auch mehrere Monitore ansprechen kann. Derartige Experimente gab es schon in der Vergangenheit. Fujitsu-Siemens hatte mit ATI vor über einem Jahr beispielsweise das XGP-System alias Graphics-Booster auf den Markt gebracht. Die Grafikkarte steckt dort fest in einer externen Box.



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Bombaata 21. Mai 2010

Zwei von den Chips auf ein 500 € Board und mit 5-way SLI plus 4-way CrossfireX die Bude...

Darioo 21. Mai 2010

Von der Theorie her ist der Chip eigentlich doch sehr gut. 75$ soll nur der Chip kosten...

BILD.de 21. Mai 2010

Zumal "Fusion" bereits von AMD kreiert und belegt wurde im Bereich für Grafiksysteme...

elferler 21. Mai 2010

Das ist sogar an einem Freitag richtiggehend pervers... Man sieht sich bald auf den...

hhhd 21. Mai 2010

Aber geschieht den IMHO-Jüngern nur recht!


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