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Mint 9 im Test: Frisches Ubuntu-Linux mit eigenen Werkzeugen

Minzige Eigenheiten

Die überarbeitete Version des Mint-eigenen Softwaremanagers besteht aus einigen Komponenten aus seinem Ubuntu-Vorbild Softwarecenter und aus dem Programm Gnome-App. Der Hauptbestandteil der Anwendung stammt allerdings aus einer früheren Version der Software. Der Softwaremanager zeigt nicht nur verfügbare Software übersichtlich in Kategorien an, sondern bietet auch detaillierte Informationen zu den einzelnen Anwendungen. Wer früher mit dem Apt-Frontend Synaptic vertraut war, findet es unter Linux Mint 9 weiterhin.

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Der Updatemanager stammt ebenfalls aus eigener Herstellung, er zeigt eventuell verfügbare Updates in der Symbolleiste an. Mints Updatemanager gibt sich übersichtlich, ist dabei aber optionsreicher als sein Pendant unter Ubuntu. Gut gefallen hat uns die Wertung der verfügbaren Updates nach ihrer Wichtigkeit.

Neue Desktopverwaltung

Auch das Konfigurationswerkzeug für den Desktop wurde neu gestaltet und bietet eine Option, die Fensterschaltfläche wahlweise links oder rechts zu platzieren. Standardmäßig sind sie bei Linux Mint weiterhin rechts in der Titelleiste zu finden - anders als in der neuen Ubuntu-Version.

Für die Datensicherheit hat das Linux-Mint-Team um Clement Lefebvre ebenfalls ein eigenes Programm geschrieben, das in dieser Version sein Debüt feiert. Das Backupprogramm erstellt Datensicherungen von beliebigen Verzeichnissen, etwa dem Home-Verzeichnis. Nach der ersten Sicherung erfolgen die nächsten Backups inkrementell. Zusätzlich speichert die Anwendung auch eine Liste aller durch den Anwender nachträglich installierten Software. Nach einer Neuinstallation kann das Programm mit der Liste gefüttert werden und die Nachinstallation sämtlicher Anwendungen in einem Rutsch erledigen.

Multimedia Out-Of-The-Box

Eine weitere Besonderheit gegenüber Ubuntu ist die Integration von Codecs und weiteren Multimediabibliotheken. Das ermöglicht dem Anwender das sofortige Abspielen von fast allen Musik- und Videoinhalten ohne eine mühsame Nachinstallation teilweise kryptischer Softwarepakete. Linux Mint ist auch deswegen einer Erhebung der Webseite Distrowatch zufolge eine der beliebtesten Linux-Distributionen. Das Abspielen von Flash-Videos im Browser und von Musiktiteln im MP3-Format klappte auf Anhieb. Lediglich die in vielen Ländern aus Kopierschutzgründen nicht erlaubte Libdvdcss-Bibliothek zum Abspielen von Film-DVDs fehlt bei Linux Mint.

Fazit

Die eigenen Werkzeuge der Linux-Distribution können weitgehend überzeugen. Vor allem das übersichtlich gehaltene Backupwerkzeug mit der Möglichkeit, installierte Software zu archivieren, ist eine pfiffige Idee.

Linux Mint gibt sich wie gewohnt anwenderfreundlich und communityorientiert. Mit den zahlreichen Extras kann sich die Linux-Distribution zu Recht unter den beliebtesten platzieren. Dank bereits enthaltener Codecs nimmt Linux Mint Einsteigern die Hürde, sie mühsam nachzuinstallieren. Aber auch fortgeschrittene Benutzer können sich über das ausgereifte Linux Mint freuen.

Linux Mint steht als 32- oder 64-Bit-Version als installierbare Live-CD zum Download zur Verfügung. Zusätzlich liegt auch eine DVD-Variante vor, die Pakete wie Java, die Videoplayer VLC oder den Samba-Server mitbringt. Für Hardwarehersteller, die Linux-Mint vorinstalliert auf ihren Geräten ausliefern möchten, bietet das Mint-Team auch eine OEM-Version.

 Mint 9 im Test: Frisches Ubuntu-Linux mit eigenen Werkzeugen

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H6 20. Jul 2010

muss die Sonne sein habt sonnst keine andere Probleme jedem das seine. Ubuntu bei mir 12...

surfenohneende 20. Jul 2010

Je einfacher, desto besser -> Usability! Ich nutze Opera u.A. auch, weil so viele tolle...

Der Kaiser! 20. Jul 2010

Warum?

Der Kaiser! 29. Mai 2010

Ich habe von Live-CD gebootet. Netzwerkkarte wurde erkannt. Verbindung wurde nicht...

re_benji83 25. Mai 2010

Wirklich geil! :-)



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