Android 2.2

Höhere Geschwindigkeit und Tethering

Google hat Android 2.2 auf seiner I/O-Konferenz vorgestellt. Die neue Android-Version soll deutlich schneller arbeiten und erlaubt die Verwandlung eines Android-Smartphones in einen mobilen WLAN-Hotspot.

Artikel veröffentlicht am ,
Android 2.2: Höhere Geschwindigkeit und Tethering

Die in Android 2.2 enthaltene Dalvik JIT Compiler soll zwei- bis fünfmal schneller als bisher arbeiten. Auch der Android-Browser wird deutlich schneller. Dazu hat Google die Javascript-Engine V8 aus Chrome portiert. So soll der Browser Javascript zwei- bis dreimal so schnell ausführen.

Mit der Version 2.2 lernt Android eine Spracherkennung, so dass sich etwa gesprochene Suchanfragen starten lassen. Auch die Übersetzung ist darüber möglich, indem dafür Google Translate verwendet wird.

Tethering mittels USB oder WLAN

Zudem enthält Android 2.2 Funktionen, um ein Android-Smartphone via USB-Verbindung als Modem zu nutzen. Alternativ kann das Smartphone zum mobilen WLAN-Hotspot werden. Wie viele Geräte sich dann daran betreiben lassen, gab Google noch nicht an. Diese Tethering-Neuerungen sind bereits vorab durchgesickert und weiterhin ist nicht absehbar, ob die neuen Funktionen allen Besitzern von Android-Smartphones zur Verfügung stehen werden. Denkbar ist, dass einige Gerätehersteller oder Netzbetreiber das Tethering nicht erlauben und die Funktionen nicht aktivieren.

Mit der neuen Version ist Android nun auf das kommende Flash 10.1 vorbereitet. Auch WebOS musste an den Einsatz von Flash 10.1 angepasst werden, was bereits Ende Februar 2010 mit WebOS 1.4 erfolgt ist. Das bedeutet in der Folge, dass es Flash 10.1 zunächst nur für ausgewählte Android-Smartphones geben wird. Denn obwohl Android 2.0 seit Oktober 2009 verfügbar ist, gibt es für die meisten Smartphones mit Android 1.5 oder 1.6 keine offizielle Möglichkeit, auf Android 2.0 oder gar 2.1 zu wechseln. Eine Besserung ist hier mit Android 2.2 nicht in Sicht.

Verbesserter Android Market

Über den Android Market können installierte Programme nun automatisiert mit neuen Versionen versorgt werden. Zudem gibt es nun einen Knopf, um alle zur Verfügung stehenden Applikationen auf Knopfdruck zu aktualisieren. Bisher musste dies für jede Applikation separat vorgenommen werden. Ebenfalls neu: Programme lassen sich nun auch auf einer Speicherkarte installieren. Bisher konnten Android-Applikationen nur im Gerätespeicher installiert werden. Bereits installierte Programme können bequem zwischen Hauptspeicher und Speicherkarte hin- und hergeschoben werden.

Google bietet Android Market künftig auch im Browser als Webseite an, um ihn am PC zu verwenden. Wird über den Softwareshop im Browser eine Applikation zur Installation ausgewählt, wird diese direkt auf das Android-Gerät aufgespielt. Gleiches ist mit Musikdateien möglich. Eine direkte Verbindung zwischen Smartphone und PC ist nicht erforderlich.

Ein neues Data Backup API kopiert Anwendungsdaten, um diese bei einem Gerätewechsel mitnehmen zu können. Bislang gab es nur ein Backup der installierten Applikationen. Mit Android 2.2 verspricht Google eine bessere Einbindung in Unternehmensnetzwerke, indem neue APIs für die Geräteverwaltung bereitgestellt werden.

Als weitere Neuerung bietet Android 2.2 ein Cloud to Device Messaging API, über das sich sehr bequem Nachrichten austauschen lassen. So können Navigationsdaten oder auch URLs direkt versendet werden. Beim Empfang einer URL wird diese automatisch auf einem Android-Gerät geöffnet, ohne dass der Nutzer reagieren muss.

Google bietet ab sofort das SDK für Android 2.2 als Download an. Wann erste Geräte mit Android 2.2 auf den Markt kommen, ist nicht bekannt.

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Symbianer 21. Mai 2010

Google verdient an Datenweitergabe - ein von denen programmiertes Betriebssystem oder...

Calcone 21. Mai 2010

Ja, das spielt eine Rolle. Ich wohne nicht in der Schweiz und will keinen Grauimport...

geek123 21. Mai 2010

Naja, wenn man Geek, Spielkind oder Poser ist muss man halt ein neues kaufen, dann hat...

Lt. Commander Data 21. Mai 2010

Da es sich um ein Adroid Gerät handelt, gibt es eigentlich nur eine verlässliche Aussage...



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