3D Vision Surround: Nvidias Treiber für stereoskopisches Spielen verzögern sich
Das nächste größere Update der Geforce-Treiber von Nvidia trägt die interne Revisionsnummer 256, es wurde vom Chiphersteller bereits in der vergangenen Woche in einem Blogpost angekündigt(öffnet im neuen Fenster). Am 20. Mai 2010 stellte das Unternehmen in einer E-Mail an Journalisten nochmals klar, dass die R256-Treiber 3D Vision Surround anfangs noch nicht unterstützen werden.
Die ersten Treiber auf Basis von R256 sollen zwar wie geplant am 24. Mai 2010 erscheinen, aber eben ohne Funktion für Nvidias erweiterte Stereoskopie-Funktionen. Stattdessen gibt es vorerst nur mehr SLI-Profile und Beschleunigung für einige Spiele in Verbindung mit den Karten der Serie Geforce GTX 400 – Namen dafür nennt Nvidia bisher aber auch noch nicht. Ende Juni 2010 sollen die Surround-Treiber nun verfügbar sein, sie stellen die Funktion dann auch für GPUs der Serie GTX-200 zur Verfügung.
Mit 3D Vision Surround, das eine der neuen Funktionen der Fermi-GPUs werden sollte, lassen sich drei Monitore gleichzeitig mit stereoskopischer Darstellung betreiben. Da die Grafikkarte oder ein SLI-Verbund dabei aber stets sechs Bilder synchronisieren muss, sind Aufwand und Rechenleistung dafür sehr hoch. Auch AMDs Radeon-Karten der Eyefinity-Serie können bis zu sechs Monitore ansteuern, aber nicht mit stereoskopischer Darstellung auf allen Displays.
Für Nvidias Stereoskopie auf drei Monitoren müssen die Treiberprofile für jedes Spiel angepasst werden, ähnlich wie bei SLI. Nvidia konnte die Technologie bereits im Januar 2010 auf der CES vorführen, anschließend auch auf der Cebit und auf einigen Presseveranstaltungen. Zum Einsatz kam dabei meist das Spiel Dirt2, auch andere Titel wie Just Cause 2, Left for Dead 2 und Avatar sollen damit funktionieren.
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