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Betriebssystem: OpenBSD 4.7 freigegeben

Die quelloffene BSD-Variante OpenBSD ist in der Version 4.7 erschienen. Vor allem im Paket OpenSSH 5.5 haben die Entwickler Reparaturen eingepflegt und neue Funktionen integriert.
/ Jörg Thoma
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Mit einem Schwung neuer Treiber und zahlreichen Reparaturen haben die Entwickler die Version 4.7 der Unix-Variante OpenBSD freigegeben. Die Entwicklungszeit betrug acht Monate. Unter den neuen Treibern befinden sich etliche für Netzwerkgeräte, etwa für die Atheros-Chipsätze AR8131/AR8132 10/100/Gigabit Ethernet und einige Wifi-Geräte. OpenBSD unterstützt auch Intels WiFi Link 1000 und Centrino Advanced-N 6200/Ultimate-N 6300 sowie Ralinks RT3572-Chipsätze.

Ab dieser Version kann OpenBSD auch mit dem UDF-Dateisystem in Version 2.5 und 2.6 umgehen. Zudem wurden Verbesserungen bei der Unterstützung des ISO9660-Dateisystems eingepflegt. Ab sofort können unter OpenBSD auch Ext3-Dateisysteme erstellt werden.

Bemerkenswert viel Arbeit haben die Entwickler in OpenSSH 5.5 investiert, es gibt zahlreiche neue Funktionen und etliche Reparaturen. Als Desktop stehen Gnome 2.28.2 und KDE 3.5.10 sowie Xfce 4.6.1 zur Verfügung. Unter OpenBSD kann die Version 3.1.1 des Büropakets Openoffice.org installiert werden. Von Mozilla stammen die Version 3.5.8 des Firefox-Browsers und Version 2.0.0.23 des Mailprogramms Thunderbird. Für Entwickler stehen PHP 5.2.12, Python in den Versionen 2.4.6, 2.5.4 und 2.6.3 sowie Ruby 1.8.6.369 bereit.

Für die Installation steht ein ISO-Image auf verschiedenen Downloadservern weltweit(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung. Eine komplette Liste aller Änderungen zwischen der Version 4.6 und der aktuellen Version haben die Entwickler in einer Changelog-Datei(öffnet im neuen Fenster) zusammengefasst.


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