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Darkroom, Clicker.tv und Chromabrush: So kann HTML5 aussehen

HTML5 ist die Zukunft des Web, beschwört Google auf seiner Entwicklerkonferenz Google I/O. Was mit HTML5 möglich ist, zeigen eindrucksvoll die Beispiele Mugtug Darkroom, Clicker.tv und Chromabrush.
/ Jens Ihlenfeld
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Was einst nur mit Flash möglich war, soll künftig ohne Adobes Plugin direkt mit HTML5, CSS und Javascript umsetzbar sein. So lautet das Versprechen der Browserhersteller. Auf seiner Entwicklerkonferenz zeigt Google einige praktische Beispiele, darunter auch Clicker.tv. Dabei handelt es sich um eine Webapplikation, die Programmführer für Webvideos in einem für Fernseher geeigneten Interface umsetzt.

Clicker.tv – Programmführer in HTML5
Clicker.tv – Programmführer in HTML5 (01:02)

Clicker.tv lässt sich komplett über die Pfeiltasten der Tastatur oder am Fernseher per Fernbedienung steuern. Eine Betaversion der Webapplikation kann unter clicker.tv(öffnet im neuen Fenster) ausprobiert werden. Dabei greift Clicker.tv auf den gleichen Datenbestand zurück wie Clicker.com. Er umfasst 650.000 komplette Episoden aus über 10.000 Fernsehsendungen in 1.400 Kategorien. Viele Inhalte sind leider nur für US-Nutzer zugänglich, da Clicker auf die Angebote der Fernsehsender oder Hulu verweist.

Mugtug Darkroom – Bildbearbeitung in HTML5
Mugtug Darkroom – Bildbearbeitung in HTML5 (01:26)

Bei Darkroom von Mugtug(öffnet im neuen Fenster) handelt es sich um eine in HTML5 realisierte Bildbearbeitung, die Bilder auch direkt aus Picasa oder Flickr beziehen kann. Bei ihnen können dann beispielsweise Belichtung, Farbtemperatur und Sättigung angepasst und diverse Effekte angewendet werden. Auch Rotieren und Beschneiden sind möglich. Die Webapplikation arbeitet zügig und zeigt Effekte direkt in einer kleinen Vorschau an.

Chromabrush – Malen in HTML5
Chromabrush – Malen in HTML5 (00:49)

Ebenfalls gezeigt wurde Chromabrush, womit sich einfache Bilder im Browser malen lassen. Gedacht war Chromabrush eigentlich nur als Demo für die Google I/O, Google hat die kleine Applikation aber unter chromabrush.com(öffnet im neuen Fenster) ins Netz gestellt und den Quelltext unter code.google.com(öffnet im neuen Fenster) als Open Source veröffentlicht.


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