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Kratzfest: Neues Head-Up-Display sitzt in der Scheibe

Head-Up-Displays (HUD) könnten zukünftig zwischen Verbundglasscheiben untergebracht und damit kratzfester werden. Bisher werden sie meist auf der Scheibe angebracht. Die neue Generation soll außerdem vollkommen transparent sein – eine wichtige Voraussetzung für großflächige Anwendungen.
/ Andreas Donath
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Head-Up-Displays sind im Automobilbereich noch relativ selten. Sie blenden wichtige Informationen scheinbar direkt vor die Frontscheibe. So kann der Fahrer sowohl Instrumente als auch den Verkehr im Blick halten. Eigentlich reflektiert ein durchsichtiger Spiegel an der Scheibe die Daten, die aus einem Projektor kommen.

Physiker der Universität Jena(öffnet im neuen Fenster) haben nun ein verbessertes Head-Up-Display auf Plexiglasbasis vorgestellt. Das Fotopolymer übersteht die hohen Temperaturen, die beim Zusammenfügen von Verbundglasscheiben benötigt werden. Zwischen den Scheiben ist es vor Umwelteinflüssen sicher. Die Folie ist 100 Mikrometer dünn und transparent.

"Das Fotopolymer in seinem Urzustand kann das projizierte Bild nicht spiegeln", erläuterte Dr. Vladislav Matusevich von der Uni Jena. Erst das Reflexionsgitter, das mit einem Laser in die Folie geschrieben wird, sorgt für den gewünschten Effekt. An diesem Gitter werden die Lichtstrahlen des Projektors gebeugt und zurückgeworfen. Außerdem sorgt die chemische Struktur des Fotopolymers für einen höheren Beugungswirkungsgrad und das Projektionsbild wird kontrastreicher.

Nach Angaben der Forscher testen unterschiedliche Unternehmen die Idee. Wann Head-Up-Displays mit dieser Technik auf den Markt kommen, ist noch nicht bekannt.


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