Abo
  • Services:
Anzeige

Privatsphäre

Facebook-Sicherheitseinstellungen werden vereinfacht

Facebook will auf Kritik reagieren und vereinfachte Einstellungen für die Privatsphäre seiner Nutzer einführen. Laut Facebook-Sprecher Tim Sparapani soll es in den nächsten Wochen so weit sein.

Eine konkrete Ankündigung zu verständlicheren und weniger komplexen Sicherheitseinstellungen für Facebook steht zwar noch aus, doch in verschiedenen Interviews mit US-Medien hat Facebook-Sprecher Tim Sparapani in den vergangenen Tagen gesagt, Kritik sei gehört worden, Facebook werde in naher Zukunft darauf reagieren.

Anzeige

In einem Radiointerview, in der Kojo Nnamdi Show von WAMU 88.5 in Washington DC, hat Sparapani darauf hingewiesen, dass einige der in den letzten Jahren hinzugefügten Sicherheitseinstellungen aufgrund des starken Facebook-Wachstums keine echte Privatsphäre mehr sichern können. Auch die Nutzer hätten mittlerweile mehr Kontakte - statt früher 40 seien es jetzt eher 450 Kontakte. Facebook zählt derzeit weltweit rund 400 Millionen Nutzer.

"Wir haben von unseren Nutzern gehört, dass wir etwas komplex geworden sind", so Sparapani im Interview. "Wir werden daran arbeiten. Wir werden Auswahlmöglichkeiten für die Nutzer bieten, die vereinfachte Gruppen von Privatsphäre wünschen, aus denen sie wählen können. Das wird in den nächsten paar Wochen geschehen."

Zu viel Einfluss?

Wired-Redakteur Ryan Singel, der in der Radioshow ebenfalls einen Gastkommentar lieferte, vermutet, dass damit verschiedene Privatsphärenprofile von: "Ich bin ein Exhibitionist" über: "Ich mag es, mich vielen, aber nicht allen Leuten mitzuteilen" bis hin zu: "Ich bin eine Privatperson, die sich nur mit Freunden und Familie austauscht" gemeint sind.

Für Singel ist es kein Wunder, dass Facebook das Misstrauen der Nutzer entgegenschlägt, diese sollten auch vorsichtig bleiben. Zwar sei es für Facebook legitim, das Ziel zu verfolgen, sein soziales Netzwerk zum größten Werbenetzwerk auszubauen, doch die Onlineidentität sei viel zu wichtig, als dass sie einem einzelnen großen Unternehmen überlassen werden dürfte.

Dass Singel mit dieser Meinung nicht allein ist, zeigt auch das große öffentliche Interesse an Open-Source-basierten Alternativen wie Diaspora. Dieses dezentrale Netzwerk ist zwar noch in der Entwicklung, verspricht aber, jedem Nutzer die vollständige Kontrolle über das zu geben, was die eigenen Kontakte und Fremde zu sehen bekommen.


eye home zur Startseite
rare.trax 19. Mai 2010

So überflüßig wie ein Kropf...aber ich könnte was verpassen.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Hays AG, Celle
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  3. Viega Holding GmbH & Co. KG, Attendorn
  4. ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-78%) 4,44€
  2. (-8%) 45,99€
  3. 15,29€

Folgen Sie uns
       


  1. FTTH

    Deutsche Glasfaser kommt im ländlichen Bayern weiter

  2. Druck der Filmwirtschaft

    EU-Parlament verteidigt Geoblocking bei Fernsehsendern

  3. Fritzbox

    In Bochum beginnen Gigabit-Nutzertests von Unitymedia

  4. PC

    Geld für Intel Inside wird stark gekürzt

  5. Firmware

    Intel will ME-Downgrade-Attacken in Hardware verhindern

  6. Airgig

    AT&T testet 1 GBit/s an Überlandleitungen

  7. Zenfone 4 Pro

    Asus' Top-Smartphone kostet 850 Euro

  8. Archäologie

    Miniluftschiff soll Kammer in der Cheops-Pyramide erkunden

  9. Lohn

    Streik bei Amazon an zwei Standorten

  10. Vorratsdatenspeicherung

    Die Groko funktioniert schon wieder



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
E-Golf auf Tour: Reichweitenangst oder: Wie wir lernten, Lidl zu lieben
E-Golf auf Tour
Reichweitenangst oder: Wie wir lernten, Lidl zu lieben
  1. Uniti One Schwedisches Unternehmen Uniti stellt erstes Elektroauto vor
  2. LEVC London bekommt Elektrotaxis mit Range Extender
  3. Vehicle-to-Grid Honda macht Elektroautos zu Stromnetz-Puffern

Alexa-Geräte und ihre Konkurrenz im Test: Der perfekte smarte Lautsprecher ist nicht dabei
Alexa-Geräte und ihre Konkurrenz im Test
Der perfekte smarte Lautsprecher ist nicht dabei
  1. Alexa und Co. Wirtschaftsverband sieht Megatrend zu smarten Lautsprechern
  2. Smarte Lautsprecher Google unterstützt indirekt Bau von Alexa-Geräten
  3. UE Blast und Megablast Alexa-Lautsprecher sind wasserfest und haben einen Akku

4K UHD HDR: Das ZDF hat das Internet nicht verstanden
4K UHD HDR
Das ZDF hat das Internet nicht verstanden
  1. Cisco und Lancom Wenn Spionagepanik auf Industriepolitik trifft
  2. Encrypted Media Extensions Web-DRM ist ein Standard für Nutzer

  1. Re: Alle Jahre wieder

    Squirrelchen | 19:41

  2. Re: Linux ist so extrem unsicher

    LeCaNo | 19:40

  3. Re: Überschriften wollen gelernt sein

    xxsblack | 19:38

  4. Re: Nein Danke!

    Antigonos | 19:29

  5. Re: Für was der Bedarf an Wildcard-Zertifikaten?

    elcaron | 19:25


  1. 17:01

  2. 16:38

  3. 16:00

  4. 15:29

  5. 15:16

  6. 14:50

  7. 14:25

  8. 14:08


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel