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Cloud Storage: Amazon startet Billigversion von S3

Amazon startet eine Billigversion seines Cloud-Speicherdienstes S3. Die Option Reduced Redundancy Storage (RRS) speichert Daten mit verringerter Redundanz und ist deutlich billiger als das herkömmliche S3-Angebot.
/ Jens Ihlenfeld
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S3-RRS ist als Speicherdienst für Daten gedacht, die auch an einem anderen Ort liegen, so dass ein möglicher Datenverlust keine große Folgen hat. Zwar werden auch bei RRS die Daten auf mehreren Servern verteilt über mehrere Rechenzentren gespeichert, sie werden aber nicht so häufig repliziert wie bei der Standardversion von S3.

Während Amazon für S3 eine Haltbarkeit der Daten von 99,999999999 Prozent angibt, sind es bei RRS nur 99,99 Prozent. Erreicht wird dies in beiden Fällen durch eine Überwachung, die dafür sorgt, dass beim Ausfall einzelner Speichermedien die Daten automatisch auf weitere Systeme repliziert werden. Während aber in der Standardversion von S3 gespeicherte Daten den Ausfall von zwei Rechenzentren überleben sollen, garantiert Amazon dies bei der RRS-Version nur für den Ausfall eines Rechenzentrums.

Geht es nur darum, auch an anderen Orten gespeicherte Daten über S3 zu verteilen, dürfte die RRS-Variante für viele interessant sein, denn die Datenhaltung ist damit deutlich günstiger. Beginnt die Preisstaffel für S3 bei 15 US-Cent pro gespeichertem GByte und Monat, liegt der Einstiegspreis für S3-RRS bei 10 Cent pro GByte und Monat.


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