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Lightspark

Freie Flash-Alternative

Alessandro Pignotti will mit Lightspark eine freie Implementierung von Adobes Flash schaffen und hat seine Software in einer Betaversion veröffentlicht. Er stützt sich dabei auf die von Adobe offengelegten Formate.

Artikel veröffentlicht am ,
Lightspark: Freie Flash-Alternative

Langfristig will Pignotti mit Lightspark nicht nur einen freien Flash-Player schaffen, sondern auch die technische Basis liefern, damit Flash wirklich zu einem offenen Standard werden kann. Er halte Flash für eine mächtige Technik, deren größtes Manko die Geschlossenheit sei, erläutert Pignotti seine Motivation.

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Bei der Entwicklung von Lightspark nutzte Pignotti die von Adobe veröffentlichte Spezifikation des Dateiformats SWF und verzichtete komplett auf Reverse-Engineering. Seine Implementierung soll effizient sein, sowohl auf aktueller als auch auf zukünftiger Hardware.

So nutzt Lightspark OpenGL zum schnellen Rendering von Geometrie- und Videoframes. Effekte sollen sich später mit Hilfe von Shadern realisieren lassen, werden aber derzeit noch nicht unterstützt. Die Videodarstellung mittels OpenGL-Texturen sei zwar etwas langsamer als über XVideo, erlaube es aber, jede Form von Overlay- und Transformationseffekt zu verwenden, die Flash unterstützt.

  • Lightspark: Freie Flash-Implementierung spielt Videos
Lightspark: Freie Flash-Implementierung spielt Videos

Darüber hinaus soll Lightspark eine fast vollständige Unterstützung für Actionscript 3.0 bieten, der mit Flash 9 eingeführten Version von Adobes Scriptsprache, die auch in den aktuellen Flash-Versionen verwendet wird. Dabei verfügt Lightspark sowohl über einen Interpreter als auch eine JIT-Engine auf Basis von LLVM, schreibt Pignotti. Ältere Actionscript-Varianten unterstützt Lightspark nicht.

Neben der eigentlichen Runtime umfasst Flash auch diverse Bibliotheken, die Funktionen bereitstellen, vom Videorendering bis hin zur XML-Verarbeitung. Diese können auch in C++ geschrieben werden, denn Lightspark erlaubt es, Code der Virtual Machine mit C++ zu mischen.

Zum Testen stellt Pignotti Lightspark als Firefox-Plugin zur Verfügung und bietet fertige Pakete für Ubuntu an. Der Quellcode findet sich bei Launchpad. Stößt Lightspark an seine Grenzen, soll die Software dies mit einfachen Meldungen signalisieren, dennoch bestehe die Gefahr, dass das Plugin den Browser zum Absturz bringt, warnt Pignotti. Details zu Lightspark beschreibt Pignotti in seinem Blog.

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Vamp898 22. Jul 2010

Unglaublich wie viel falsch wissen hier verbreitet wird xD ich musste bis jetzt fast bei...

Anonym 22. Mai 2010

Das "Klickproblem" sollte sich auch durch manuelles Einfügen von GDK_NATIVE_WINDOWS=1 in...

Der Kaiser! 20. Mai 2010

Die Sache ist, er wills nicht, weil man damit Programme an seinem App-Store...

KAMiKAZOW 19. Mai 2010

Du hast zwei Dinge falsch gemacht: Erstens nutzt Du Kubuntu, was alles andere als eine...

Satan 19. Mai 2010

Mich interessiert das schon, aber bei wem funktioniert da was? Hab Kubuntu 10.04 64bit...


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