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Foursquare: Steigende Nutzerzahlen und Rabatte für Bürgermeister

Der Eincheckdienst Foursquare wird immer beliebter – und hat mit Serverproblemen zu kämpfen. Wartungsarbeiten sollen nun sicherstellen, dass die Nutzer ungestört Orte entdecken, empfehlen, dafür Punkte sammeln und letztlich zu virtuellen Bürgermeistern werden können.
/ Christian Klaß
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Die Nutzer von Foursquare(öffnet im neuen Fenster) können sich mit GPS-gestützten Smartphone-Anwendungen anzeigen lassen, welche Geschäfte, Restaurants, Cafés oder andere Orte sich in ihrer Nähe befinden. Sie können sich dort einchecken, neue Orte anlegen, sehen, wer noch anwesend ist und Kommentare etwa zum Essen abgeben. Für all das werden Punkte und Errungenschaften gesammelt – so dass Foursquare auch einen spielerischen Anreiz zur Nutzung bietet. Vernetzen kann sich der Location-based-Service mit Twitter und Facebook.

Wer sich regelmäßig bei einem Ort anmeldet, kann zu dessen virtuellem Bürgermeister (engl. Mayor) werden. Damit diese Form der Stammkundschaft auch einen Vorteil hat, haben Foursquare und Starbucks in den USA eine Kooperation gestartet. Bis Ende Juni 2010 bekommen Bürgermeister von Starbucks-Filialen(öffnet im neuen Fenster) Frappucinos für einen US-Dollar weniger. Derartige Partnerschaften werden für die Zukunft von Foursquare von großer Bedeutung sein.

Laut Foursquare gibt es derzeit über 600.000 Eincheckvorgänge pro Tag. Im März 2010 waren es noch unter 400.000 Check-ins pro Tag. Das Wachstum hat auch negative Auswirkungen in Form von Ausfällen mit sich gebracht, für die Foursquare einiges an Kritik hat einstecken müssen.

Deshalb soll nun am heutigen 18. Mai 2010 eine geplante Downtime stattfinden und danach die überraschenden Ausfälle minimiert werden. "Vielen Dank für Eure Geduld mit all dem. Wachstumsschmerzen sind hart, aber wir arbeiten dran!", heißt es im Foursquare-Blog(öffnet im neuen Fenster).


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