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Seagate will noch 2010 Laufwerke mit 3 TByte vorstellen

Gegenüber einer britischen Webseite bestätigte Seagate, dass das Unternehmen noch im Jahr 2010 die ersten Festplatten mit einer Kapazität von 3 Terabyte auf den Markt bringen will. Diese Geräte laufen aber bei weitem nicht an jedem PC, weil wieder einmal eine Beschränkung der Festplattenadressierung lauert.

Artikel veröffentlicht am ,
Festplatten: Seagate will noch 2010 Laufwerke mit 3 TByte vorstellen

Barbara Craig, Produktmanagerin bei Seagate, bestätigte gegenüber Thinq, dass ihre Firma an 3-TByte-Festplatten arbeitet. Diese sollen dem Bericht zufolge Ende des Jahres 2010 auf den Markt kommen, sie sind aber zunächst nur für das professionelle Umfeld vorgesehen.

Inhalt:
  1. Festplatten: Seagate will noch 2010 Laufwerke mit 3 TByte vorstellen
  2. BIOS, OS, Controller und Treiber müssen passen

Der Grund ist die Kombination der bisherigen Sektorgröße, mit der Festplatten seit über zehn Jahren arbeiten, und 32-Bit-Betriebssystemen. Die Sektorgröße der meisten Festplatten beträgt 512 Byte, auch wenn es die ersten "4K-Drives" bereits gibt. Diese arbeiten jedoch nur auf den Scheiben selbst mit 4 Kilobyte großen Sektoren, nach außen setzen sie diese Einheiten in logische 512-Byte-Sektoren um.

Daher sind auch 2 TByte die maximale Größe, die sich mit einem 32-Bit-Betriebssystem und den zugehörigen Treibern ansprechen lassen, denn: 2 ^ 32 x 512 Byte ergibt 2 TByte. Dass diese Beschränkung bei den aktuell als "2-TByte-Festplatten" beworbenen Laufwerken noch nicht groß aufgefallen ist, liegt an der metrischen Zählweise der Festplattenhersteller (Basis 1.000 statt 1.024), die jedoch auch internationale Normungsgremien unterstützen. Die 2-TByte-Laufwerke haben demnach eine Kapazität von zwei Billionen Byte, oder 1.863 GByte.

Was Seagate nun aber als 3-TByte-Laufwerke plant, sprengt die Grenze von 2.048 GByte klar. Eine weitere Fußangel lauert im BIOS der PCs, wenn dort für das "Logical Block Adressing", das alle ATA-Laufwerke einsetzen, nur 32 Bit vorgesehen sind. Damit sind dann wiederum nur 2 TByte ansprechbar, auch wenn LBA eigentlich 48 Bit vorsieht, was für 128 Petabyte ausreichen würde. Die Länge der LBA-Werte fiel schon auf, als Festplatten größer als 128 GByte wurden, weil ursprünglich nur 28 Bit lange Adressen vorgesehen waren. Auch Windows XP sah bis zum Service Pack 2 48-Bit-LBA nicht vor.

BIOS, OS, Controller und Treiber müssen passen 
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tilmank 09. Sep 2011

Ganz egal was nötig ist, die Softwarehertseller machen es schon voll. Natürlich kommen...

Stebs 22. Jul 2010

Nein, UEFI ist eine modernere Variante des Bios. UEFI IST das Bios, du kannst fieses...

Nixxx 22. Jul 2010

Soweit, sogut, aber: Wo ist der Zusammenhang? Die gleichen Leute, die sich über die...

Der Kaiser! 21. Jul 2010

:D Das BIOS wird ab einem bestimmten Punkt abgelöst vom richtigen Betriebssytem. Im...

mac in bush 19. Mai 2010

Da gebe ich dir Recht. Was ist mit Toshiba? Gute oder schlechte Erfahrungen gemacht...


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