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Mehr Privatsphäre für die Nutzer

Myspace überarbeitet aufgrund von Diskussionen um die Privatsphäre von sozialen Netzen seine Sicherheitseinstellungen. Anders als etwa bei Facebook werden die Statusmeldungen der Nutzer ohne Veränderungen der Standardeinstellungen in Zukunft nur noch für Freunde sichtbar sein - anstatt für jeden.

Artikel veröffentlicht am ,
Myspace: Mehr Privatsphäre für die Nutzer

Die Einstellungen für die Privatsphäre von Myspace sollen deutlich verständlicher und einfacher werden. Die Pläne dazu gibt es laut einem der Myspace-Chefs, Mike Jones, bereits seit längerem. Aufgrund der Empörung der Medien über den mangelnden Datenschutz von sozialen Netzwerken sei es nun an der Zeit, den Nutzern die Myspace-Pläne vorzustellen.

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"Wir glauben, dass die Nutzer einen einfacheren Weg wollen, um ihre Privatsphäre zu kontrollieren", so Jones im offiziellen Myspace-Blog. Deswegen würden in den nächsten Wochen die Einstellungen für die Privatsphäre weiter vereinfacht, für den Nutzer leichter verständlich werden und trotzdem mehr Möglichkeiten bieten.

Jones greift damit indirekt die nicht nur seitens der Medien, sondern auch seitens Verbraucherschützern und den Nutzern lautstark geäußerte Kritik am Konkurrenten und Partner Facebook auf. Facebook wird vorgeworfen, seine Nutzer mit ausufernden Nutzungsbestimmungen und unübersichtlichen Datenschutzeinstellungen zu überfordern - und bei den Standardeinstellungen gar keinen Schutz der Privatsphäre zu bieten.

Die Myspace-Nutzer werden künftig auswählen können, ob ihre Statusupdates nur für Freunde, öffentlich für alle oder aus Jugendschutzgründen nur für Personen ab 18 Jahren gedacht sind. Die Basiseinstellung wird "friends only" sein, so dass nicht aus Versehen mehr Leute informiert werden als gewünscht. Bisher waren die eigenen Statusnachrichten auf Myspace öffentlich.

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reighchg 18. Mai 2010

Soviel zum Thema Datensicherheit

bu 18. Mai 2010

Schön dass über die Usability von Privatsphäre-Optionen geredet wird. Schöner wäre...


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