Myspace: Mehr Privatsphäre für die Nutzer

Die Einstellungen für die Privatsphäre von Myspace(öffnet im neuen Fenster) sollen deutlich verständlicher und einfacher werden. Die Pläne dazu gibt es laut einem der Myspace-Chefs, Mike Jones, bereits seit längerem. Aufgrund der Empörung der Medien über den mangelnden Datenschutz von sozialen Netzwerken sei es nun an der Zeit, den Nutzern die Myspace-Pläne vorzustellen.
"Wir glauben, dass die Nutzer einen einfacheren Weg wollen, um ihre Privatsphäre zu kontrollieren" , so Jones im offiziellen Myspace-Blog(öffnet im neuen Fenster) . Deswegen würden in den nächsten Wochen die Einstellungen für die Privatsphäre weiter vereinfacht, für den Nutzer leichter verständlich werden und trotzdem mehr Möglichkeiten bieten.
Jones greift damit indirekt die nicht nur seitens der Medien, sondern auch seitens Verbraucherschützern und den Nutzern lautstark geäußerte Kritik am Konkurrenten und Partner Facebook auf. Facebook wird vorgeworfen, seine Nutzer mit ausufernden Nutzungsbestimmungen und unübersichtlichen Datenschutzeinstellungen(öffnet im neuen Fenster) zu überfordern – und bei den Standardeinstellungen gar keinen Schutz der Privatsphäre zu bieten.
Die Myspace-Nutzer werden künftig auswählen können, ob ihre Statusupdates nur für Freunde, öffentlich für alle oder aus Jugendschutzgründen nur für Personen ab 18 Jahren gedacht sind. Die Basiseinstellung wird "friends only" sein, so dass nicht aus Versehen mehr Leute informiert werden als gewünscht. Bisher waren die eigenen Statusnachrichten auf Myspace öffentlich.