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Peppermint OS One: Schnelles Linux mit Webapps für die Wolke

Peppermint OS One basiert auf Mint Linux 9 mit dem leichtgewichtigen LXDE als Desktop. Damit will das Peppermint-Team um die Entwickler Shane Remington und Kendall Weaver Ressourcen freihalten, um über Mozillas Prism Webapplikationen bereitzustellen.
/ Jörg Thoma
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Die Linux-Distribution Peppermint OS One zielt auf den Einsatz auf Netbooks und älteren Notebooks und soll den Anwender schnell und unkompliziert mit dem Internet verbinden. Peppermint OS(öffnet im neuen Fenster) basiert im Wesentlichen auf Mint Linux 9 und bringt den schlanken Desktop LXDE mit. Peppermint-Entwickler Weaver ist auch am Mint-Linux-Projekt beteiligt.

Peppermint Linux – angetestet
Peppermint Linux – angetestet (01:13)

Für den direkten Zugang zu Internetdiensten sorgen in Mozillas Prism(öffnet im neuen Fenster) eingebettete Webseiten wie etwa Facebook. Dazu gehört auch die Palette an Google-Apps, etwa Docs oder der Kalender, die allesamt im Menü unter Büro eingetragen sind. Zusätzlich haben die Entwickler auch etliche Webseiten mit Multimediainhalten als Prism-Webapplikationen eingebaut, etwa Youtube oder die nur in den Vereinigten Staaten funktionierende Videowebseite Hulu.

Rich Internet Applications mit Mozillas Prism

Mit Prism werden Internetseiten in eigenen Mozilla-Instanzen gestartet, verzichten aber auf die im Webbrowser üblichen Menü- und Symbolleisten, sondern stellen den Inhalt lediglich in einem einfachen Fensterrahmen dar. Bei Mozilla Prism handelt es sich um eine Rich Internet Application (RIA) und es ist das Pendant zu Adobe-Air-Applikationen oder JavaFX(öffnet im neuen Fenster) .

Ansonsten bietet Peppermint nicht viel mehr als die anderen cloudorientierten Linux-Distributionen, etwa Jolicloud . Allerdings handelt es sich bei Peppermint OS One um eine erste Version, die Entwickler wollen laut Blogeinträgen zeitnah auf die Wünsche aus der Community reagieren und die Entwicklung der Distribution mit regelmäßigen neuen Erscheinungen und Updates dynamisch anpassen.

Erste Wünsche wie die Integration von Modemmanager als Standardkonfigurationstool für 3G-Modems oder die Aktivierung der Schnellsuche im Paketmanager Synaptic will das Peppermint-Team bereits nächste Woche nachliefern. Zusätzlich zu den Peppermint-eigenen Anwendungen steht auch die Software aus den Repositories für Mint Linux sowie von Ubuntu 10.04 zur Verfügung, auf dem wiederum Mint Linux 9 aufbaut.

In wenigen Tagen wollen die Entwickler zusätzlich eine weitere Version mit dem Namen Peppermint X veröffentlichen, die als Entwicklerversion für die Distribution dienen soll. Damit soll die Community die Möglichkeit bekommen, Alphaversionen von Anwendungen zu testen, damit Peppermint OS später auch aktuelle Software unterstützt.

Peppermint OS One steht gegenwärtig als 32-Bit-Version auf etlichen Servern weltweit zum Download zur Verfügung(öffnet im neuen Fenster) .


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