Abo
  • IT-Karriere:

VirnetX

Microsoft zahlt das Doppelte im Patentstreit

Microsoft zahlt 200 Millionen US-Dollar an den VPN-Experten VirnetX. Microsoft war von einem Gericht zuvor zu einer Strafzahlung von über 100 Millionen US-Dollar an die Firma verurteilt worden. Diese hatte aber kurz darauf eine weitere Klage eingereicht.

Artikel veröffentlicht am ,
VirnetX: Microsoft zahlt das Doppelte im Patentstreit

Microsoft hat einen Vergleich mit VirnetX erzielt, einem Unternehmen, das Patente für VPNs verwaltet. Danach zahlt der weltgrößte Softwarehersteller 200 Millionen US-Dollar an das Unternehmen, gab Microsoft bekannt. Die Aktie von VirnetX stieg im vorbörslichen Handel um 22 Prozent.

Stellenmarkt
  1. assona GmbH, Berlin
  2. Phoenix Contact Identification GmbH, Villingen-Schwenningen

Ein texanisches Gericht hatte Microsoft im März 2010 wegen Patentverletzung zur Zahlung von 106 Millionen US-Dollar an VirnetX verurteilt. Das Unternehmen hatte Microsoft im Februar 2007 wegen Verletzung zweier Patentrechte für Virtual Private Networks (VPNs) verklagt. Eines der Schutzrechte beschreibt eine Methode zum Aufbau einer sicheren Verbindung in einem VPN per Secure Domain Name Service und trägt die US-Patentnummer 7,188,180. Das Patent 6,502,135 beschreibt ein System zum transparenten Aufbau von VPNs. Am 17. März folgte eine weitere Klage VirnetX', weil auch Windows-7- und Windows-Server-2008-R2-Produkte die Rechte von VirnetX verletzen würden.

VirnetX verwaltet Patente für VPNs, bietet das SDK Gabriel Connection Technology an, entwickelt Softwaretools für VPN-Verbindungen und lizenziert diese an Unternehmen. Die Firma hat nach eigenen Angaben zu Jahresbeginn eine Marktkapitalisierung von 243 Millionen US-Dollar.

VirnetX-Chef Kendall Larsen nannte den Vergleich einen "Beweis für die Notwendigkeit der Secure-Domain-Name-Initiative" des Unternehmens. Ein Bezirksgericht in Texas habe der Einigung zugestimmt, die laufenden Klagen von Virnetx werden damit abgewiesen. Microsoft lizenziert mit der Zahlung die Technologie von VirnetX. Weitere Angaben zu der Einigung würden vertraulich behandelt, hieß es weiter.

Microsoft-Justiziar Tom Burt erklärte, er sei erfreut über die Einigung. Man erwarte nun weitere Entwicklungen von VirnetX in dem Bereich.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-68%) 9,50€
  2. 4,99€
  3. 4,19€

eiapopeia 19. Mai 2010

Für diese sinnfreien Verallgemeinerungen gibt es einen dicken Fisch!

Kat 18. Mai 2010

In deutschland wär das nicht passiert, da es sich um das selbe Patent handelt..

Himmerlarschund... 18. Mai 2010

Womit hat denn MS konkret diese Patente verletzt? Also mit welcher Technik? VPN per SDNS...

Satan 17. Mai 2010

Oder finanzierst dein Unternehmen einfach damit weiter, dass du dir Sachen patentieren...

JJJOJ 17. Mai 2010

Da fällt mir einfach nur noch "die Geister die man rief" ein. Da tut mir Microsoft schon...


Folgen Sie uns
       


Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

FPM-Sicherheitslücke: Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM
FPM-Sicherheitslücke
Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM

Server für den sogenannten FastCGI Process Manager (FPM) können, wenn sie übers Internet erreichbar sind, unbefugten Zugriff auf Dateien eines Systems geben. Das betrifft vor allem HHVM von Facebook, bei PHP sind die Risiken geringer.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. HHVM Facebooks PHP-Alternative erscheint ohne PHP

Endpoint Security: IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten
Endpoint Security
IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Tausende Geräte in hundert verschiedenen Modellen mit Dutzenden unterschiedlichen Betriebssystemen. Das ist in großen Unternehmen Alltag und stellt alle, die für die IT-Sicherheit zuständig sind, vor Herausforderungen.
Von Anna Biselli

  1. Datendiebstahl Kundendaten zahlreicher deutscher Firmen offen im Netz
  2. Metro & Dish Tisch-Reservierung auf Google übernehmen
  3. Identitätsdiebstahl SIM-Dieb kommt zehn Jahre in Haft

    •  /