Zensur

Xinjiang bekommt wieder Internet

Die Behörden in der chinesischen Provinz Xinjiang haben den Zugang zum Internet wiederhergestellt. Nach Unruhen im vergangenen Sommer waren die Kommunikationskanäle in der Provinz im äußersten Westen des Landes geschlossen worden.

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Die Bewohner der westchinesischen Provinz Xinjiang können seit dem Wochenende wieder im Internet surfen, berichtet die offizielle chinesische Tageszeitung Renmin Ribao (Tägliche Volkszeitung) unter Berufung auf die Behörden in der Provinzhauptstadt Ürümqi. Die sieben Millionen Nutzer der Provinz im äußersten Westen Chinas können seither wieder im Web surfen, chatten und online diskutieren.

Kommunikation abgeschaltet

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Die Telekommunikation war nach den Zusammenstößen zwischen den Uiguren und Han-Chinesen im Juli 2009 abgeschaltet worden. Die Behörden hatten vermutet, dass sich die Aufständischen über das Internet, über SMS und internationale Telefonverbindungen abgesprochen hatten.

Die Kommunikationswege wurden Stück für Stück wieder geöffnet: Im Dezember 2009 hatten die Behörden den Zugang zu den führenden Nachrichtenseiten, der Renmin Ribao und der offiziellen Nachrichtenagentur Xinhua, freigegeben, im Januar 2010 waren die beiden größten chinesischen Webportale Sina und Sohu wieder erreichbar. Seit März können die Bewohner der Provinz wieder E-Mails verschicken. Auch Sperren von internationalen Telefonaten und von SMS wurden schrittweise aufgehoben.

Zum Surfen in die Nachbarprovinz

Geschäftsleute, die auf das Internet angewiesen sind, hatte die Maßnahmen besonders hart getroffen: Sie reisten teilweise in Nachbarprovinzen oder stellten dort Mitarbeiter ein, um das Internet nutzen zu können. Da sich die Lage in der Provinz nach offizieller Einschätzung wieder beruhigt hat, lassen die Behörden Zugang zum Internet im in China üblichen Rahmen wieder zu, allerdings nicht ohne die Warnung auszusprechen, dass Nutzer, die schädliche Informationen über das Internet verbreiteten, eine harte Strafe zu gewärtigen hätten.

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Bei den Zusammenstößen zwischen den überwiegend muslimischen Uiguren und den zugewanderten Han-Chinesen waren Anfang Juli 2009 knapp 200 Menschen getötet worden.

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