Abo
  • IT-Karriere:

Piratenpartei

Landtagswahlen nicht mit Thema Internetsperren zu gewinnen

Piratenpartei-Chef Seipenbusch will das Programm seiner Partei auf das ganze Themenspektrum des Informationszeitalters ausweiten. Mit wenigen Themen wie Urheberrecht oder Internetsperren sei die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen nicht zu gewinnen gewesen.

Artikel veröffentlicht am ,
Jens Seipenbusch
Jens Seipenbusch

Der wiedergewählte Vorsitzende der Piratenpartei, Jens Seipenbusch, sieht die Beschränkung auf einige IT-Themen als Grund für das relativ schwache Abschneiden bei der letzten Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen an. Das Ziel, die bei der Bundestagswahl erreichten 2 Prozent zu übertreffen, wurde mit den erreichten 1,5 Prozent verfehlt. "Wir mussten erfahren, dass man Wahlen auf Landesebene nicht mit Urheberrechten oder Internetsperren gewinnen kann. Im Bundestagswahlkampf konnten wir mit diesen Themen polarisieren, da hat uns Ursula von der Leyen in die Hände gespielt", sagte Seipenbusch der Tageszeitung Die Welt.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V., Bonn
  2. INNEO Solutions GmbH, Leipzig

Seipenbusch will nun eine moderate Ausweitung des Parteiprogramms auf alle IT-Themen, darunter der elektronische Entgeltnachweis Elena, elektronische Reisepässe und Google Street View. In diesem Kurs sieht sich der 41-jährige Physiker durch seine Wiederwahl mit 52,6 Prozent als Vorstandsvorsitzender der Partei am vergangenen Wochenende bestätigt. Die Partei hielt in Bingen am Rhein ihren Bundesparteitag ab.

Auch andere Parteien versuchten, vermehrt Internet- und IT-Themen aufzugreifen, räumte Seipenbusch ein. Sie hätten aber "lediglich deutlich gemacht, dass sie sich um die Probleme kümmern wollen, aber noch keine Lösungen angeboten".

Die Piratenpartei habe ihre Mitgliederzahl im letzten Jahr von circa 1.000 auf 12.000 gesteigert. Damit sei eine "hervorragende Ausgangsbasis" für kommende Landtagswahlen und die Bundestagswahl 2013 geschaffen, sagte Seipenbusch auf dem Parteitag. Die Partei werde "in die Parlamente drängen".



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 38,99€
  2. 2,49€
  3. 5,99€
  4. 14,95€

tunnelblick 19. Mai 2010

um es mal abzuschliessen, weil es hier wirklich keinen sinn macht, darüber zu...

tunnelblick 19. Mai 2010

und wie willst du das in unserer demokratur ändern? ist es etwa nicht so? wieviele leute...

jkk 17. Mai 2010

@piRat Ein "schönes" Beispiel gibt hier ja die FDP: Bereits vor der Bundestagswahl und...

FooBarBaz 17. Mai 2010

Ein Problem am aktuellen Wahlsystem ist auch, dass es nur Gesamtpakete gibt...

tunnelblick 17. Mai 2010

natürlich - wie willst du es denn jedem gerecht machen?


Folgen Sie uns
       


Festo Bionic Softhand und Softarm angesehen

Die Bionic Softhand ist ein robotischer Greifer, der der menschlichen Hand nachgebildet ist. Das Unternehmen Festo präsentiert sie auf der Hannover Messe 2019.

Festo Bionic Softhand und Softarm angesehen Video aufrufen
Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

Homeoffice: Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
Homeoffice
Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst

Homeoffice verspricht Freiheit und Flexibilität für die Mitarbeiter und Effizienzsteigerung fürs Unternehmen - und die IT-Branche ist dafür bestens geeignet. Doch der reine Online-Kontakt bringt auch Probleme mit sich.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  2. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
  3. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?

Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


      •  /