Samsung Electronics: Investitionen steigen auf fast 13 Milliarden Euro

Samsung Electronics wird seine Investitionen in diesem Jahr auf 18 Billionen Won (12,7 Milliarden Euro) erhöhen. Im Vorjahr wurden 8 Billionen Won (5,64 Milliarden Euro) investiert. Das Unternehmen gab bekannt, dass die Ausgaben zusammen mit Forschung und Entwicklung bei 26 Billionen Won (18,3 Milliarden Euro) liegen. Damit investiert der südkoreanische Konzern mehr als Intel, IBM und Sony.
9 Billionen Won (6,34 Milliarden Euro) sollen in die Speicherchipfertigung fließen. Hier hatte der Konzern bislang 5,5 Billionen Won (3,87 Milliarden Euro) eingeplant. Die Ausgaben für die Fertigung von LCDs steigen von 3 Billionen Won (2,11 Milliarden Euro) auf 5 Billionen Won (3,52 Milliarden Euro). Samsung hatte bereits im April 2010 angekündigt, 2010 die Ausgaben "substanziell" zu erhöhen.
Bei Speicherchips plant Samsung, eine neue Fertigung zu errichten und die vorhandenen Fabriken auszubauen. Für LCDs wird eine Fertigungslinie der 8. Generation geschaffen, um der steigenden Nachfrage zu begegnen.
Die Entscheidung für die Erhöhung der Investitionen sei "getroffen worden, um auf Anzeichen einer Verbesserung der Marktbedingungen in der gesamten globalen Unterhaltungselektronik und IT-Industrie zu reagieren, und um die Führungsposition Samsungs bei Speicherhalbleitern und LCDs zu sichern" , erklärte Samsung. Samsung verfügte Ende März 2010 über 20 Billionen Won (14,09 Milliarden Euro) in bar und in kurzfristigen Kapitalanlagen.
Samsung hielt nach Angaben von Dramexchange Technology im ersten Quartal 2010 einen Anteil von 32,3 Prozent am weltweiten DRAM-Markt. Hynix lag mit 21,5 Prozent auf dem zweiten Rang, gefolgt von Elpida Memory mit 17,4 Prozent und Micron mit 14,1 Prozent.
Der weltweite Umsatz mit DRAMs soll in diesem Jahr laut Prognosen von iSuppli vom Februar 2010 um 40 Prozent auf 31,9 Milliarden Dollar ansteigen.



