Ultraschallantrieb: Bildstabilisiertes Telezoom von Sigma für Sony und Pentax
Das Sigma-Zoom besitzt beweglich aufgehängte Linsenelemente, die einer Verwacklung entgegenwirken sollen. Sigma verspricht bis zu vier Blendenstufen, die sich mit dem System herausholen lassen. Für SLRs von Canon, Sigma und Nikon ist das Sigma 120-400mm f/4,5-5,6 schon länger erhältlich.
Das Objektiv wird nun auch für Kameras angeboten, die eine interne Lösung gegen Verwackler durch bewegliche Sensoren besitzen. Sony und Pentax setzen diese Technik ein. Der Nachteil: Das Sucherbild wird nicht stabilisiert und wackelt nach wie vor. Das ist bei bildstabilisierten Objektiven nicht der Fall.
Beim Fotografieren mit Pentax- und Sony-Kameras muss sich der Fotograf beim neuen Sigma-Objektiv entscheiden, welches der beiden Stabilisierungssysteme er verwenden will – beide auf einmal sind nicht nutzbar. Der Ultraschallantrieb soll ein besonders schnelles und leises Fokussieren erlauben.
Die Anfangsblendenöffnungen des Objektivs liegen bei F4,5 und F5,6. Das Sigma-Objektiv ist vor allem für die Naturfotografie gedacht. Der Blickwinkel wird je nach Brennweite mit 20,4 bis 6,2 Grad angegeben. Die Nahgrenze liegt bei 150 cm über die gesamte Zoomweite hinweg und ermöglicht so auch Nahaufnahmen. Der maximale Abbildungsmaßstab beträgt 1:4,2. Mit einer Größe von 92,5 x 203,5 mm und einem Gewicht von 1.750 Gramm ist das Objektiv allerdings ziemlich groß und schwer. Wer die Brennweite noch erweitern will, kann die separat erhältlichen 1,4- oder 2fach-Telekonverter von Sigma einsetzen.
Das Sigma 120-400mm f/4,5-5,6 DG OS HSM(öffnet im neuen Fenster) soll rund 1.050 Euro kosten.
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