Abo
  • Services:

Location-Based-Service

Apple will temporäre Apps patentieren

Apple hat in den USA ein Patent für einen ortsbezogenen Dienst beantragt, der passend zum aktuellen Standort des iPhone-Benutzers Apps installieren soll, wenn der Anwender das will. Das System könnte Anwendungsentwicklern vollkommen neue Möglichkeiten eröffnen.

Artikel veröffentlicht am ,

Sollte Apples Patentantrag in die Realität umgesetzt werden, könnte dem iPhone-Benutzer zum Beispiel automatisch eine App angeboten werden, die den Zugang zum lokalen Bibliothekskatalog ermöglicht, wenn der Anwender sich gerade dort aufhält. Restaurants könnten ihre Menükarten und eine Reservierungsfunktion für den späteren Besuch offerieren oder freie Plätze anzeigen.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

Der Vorteil dieser neuen standortabhängigen Anwendung ist ihre temporäre Installation. Nach dem Patentantrag von Apple soll die App wieder deinstalliert werden, wenn der Nutzer den "Anwendungsumkreis" verlässt.

Der Dienst erfordert eine Standortbestimmung, die das iPhone zum Beispiel über GPS erhalten und weitergeben kann. Das wirft datenschutzrechtliche Fragen auf - denn die Auswertung dieser Daten müsste relativ zentral erfolgen. Apple könnte den Dienst selbst betreiben und muss so zumindest den Anbietern keine Daten über die Nutzer übermitteln, die sich im "Dunstkreis" ihrer Apps bewegen. Außerdem müsste ein Kartenservice zur Verfügung gestellt werden, auf dem die Apps verortet werden.

Apples Patentanträge müssen wie üblich nicht in konkreten Produkten enden. Apples Patentantrag stammt vom November 2008, wurde aber erst Mitte Mai 2010 unter der Nummer 20100120450 veröffentlicht.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (-80%) 5,99€
  2. 99,00€
  3. 139,00€
  4. 199,79€

mwi 19. Mai 2010

Ist man mit dem iPhone wirklich permanent im Netz? Also ich meine _wirklich_ permanent...

mbirth 19. Mai 2010

Wenn man sich im Einkaufszentrum der Fressecke (food court) nähert (z.B. CentrO...

el3ktro 17. Mai 2010

Hmm das sieht ganz nett aus, scheint mir aber ziemlich auf die USA beschränkt zu sein...

el3ktro 17. Mai 2010

Nur sind Apps i.d.R. wesentlich komfortabler...

Supreme 17. Mai 2010

Das ist so Pauschal einfach blödsinn. Wieviel Gigabyte hat Google Earth noch mal? Das...


Folgen Sie uns
       


Commodore CDTV (1991) - Golem retro_

Das CDTV wurde in den frühen 1990er Jahren von Commodore als High-End-Multimediasystem auf den Markt gebracht. Wir beleuchten die Hintergründe seines Scheiterns und spielen Exklusivtitel.

Commodore CDTV (1991) - Golem retro_ Video aufrufen
Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
CES 2019
Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Slighter im Hands on Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist
  2. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant
  3. Hypersense-Prototypen ausprobiert Razers Rumpel-Peripherie sorgt für Immersion

Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

    •  /