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Steve Jobs: Beschwerde wegen iPhone-Prototyp

Im April 2010 hatte Gizmodo über einen iPhone-Prototyp berichtet. Apple-Chef Steve Jobs persönlich forderte den iPhone -Prototyp zurück. Doch zunächst kam Gizmodo dieser Bitte nicht nach.
/ Ingo Pakalski
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Laut einer E-Mail-Antwort von Gizmodo-Redakteur Brian Lam erhielt Steve Jobs den iPhone-Prototyp erst einmal nicht zurück. Zuvor wollte sich Gizmodo bestätigen lassen, dass das Gerät tatsächlich Apple gehört, wie Cnet(öffnet im neuen Fenster) berichtet. Nachdem Apple die Echtheit des iPhone-Prototyps bestätigt hatte, wurde der Prototyp Apple ausgehändigt.

Seitdem laufen polizeiliche Ermittlungen zum iPhone-Prototyp, die von Apple veranlasst wurden. Im Zuge dessen wurden auch Computer eines Gizmodo-Redakteurs beschlagnahmt , die allerdings bislang nicht untersucht wurden. Denn noch ist ungeklärt, ob die Beschlagnahme gegen kalifornisches Recht verstoßen hat.

Mit der Durchsuchung der Wohn- und Arbeitsräume des Gizmodo-Redakteurs sowie der Beschlagnahme seiner Computer wurde nach Auffassung der US-Bürgerrechtsorganisation EFF klar gegen Staats- und Bundesgesetze verstoßen. Damit werde der Quellenschutz von Journalisten ausgehöhlt.


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