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iConji: Piktogramme für barrierefreie Kommunikation

Die neue Bildersprache iConji soll die Kommunikation auch über Sprachbarrieren hinweg ermöglichen. Mit einfachen Piktogrammen werden Sätze gebildet, die Benutzer in aller Welt verstehen können – auch ohne Übersetzung.
/ Jörg Thoma
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Mit iConji(öffnet im neuen Fenster) sollen künftig Benutzer in aller Welt auch ohne Übersetzer kommunizieren können. Mit Piktogrammen aus der neuen Bildersprache können Anwender Sätze bilden, die über Sprachbarrieren hinaus verständlich sein sollen. Die Bildersprache ist offen und kann durch Anwender mit neuen Symbolen erweitert werden.

iConji – Piktogramme für barrierefreie Kommunikation
iConji – Piktogramme für barrierefreie Kommunikation (02:15)

Die Piktogramme erhöhen auch die Eingabegeschwindigkeit gegenüber traditionellen Textnachrichten, denn mit der Bildersprache reduziert sich unter Umständen auch der Inhalt eines Satzes. Zusätzlich können einzelne Symbole noch mit Texten und Zahlen ergänzt werden, etwa um bei einer Einladung zum Tee auch den Treffpunkt angeben zu können.

Etliche Piktogramme dürften bereits selbsterklärend sein, etwa diejenigen für erkennbare Objekte. IConji bietet auch gleich eine Reihe bekannter Smileys mit. Gegenwärtig übersetzt die iConji-Applikation die Bildersprache in Chinesisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Hindi, Italienisch, Japanisch und Spanisch. Die Entwickler betonen aber, dass iConji keinen Übersetzungsdienst darstellen soll.

Momentan ist iConji als Webapplikation(öffnet im neuen Fenster) für Firefox und Safari erhältlich. Im Internet Explorer soll die Webapplikation ebenfalls laufen, allerdings ohne ausgiebig getestet worden zu sein, so die Entwickler. Zusätzlich bietet das Unternehmen Over the Sun auch eine Facebook-Applikation(öffnet im neuen Fenster) für seine iConji-Sprache an. Eine App für iPhoneOS-Geräte(öffnet im neuen Fenster) soll bald über iTunes verfügbar sein und wird dort 99 US-Cent kosten. Dazu erhalten dann iPhone- oder iPad-Benutzer unter anderem einen zusätzlichen Location-Finder(öffnet im neuen Fenster). Künftig sollen auch iConji-Nachrichten von Android-basierten Smartphones und über Twitter gesendet werden können.


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