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Robotik: Junior parkt ein wie James Bond

Robotik

Junior parkt ein wie James Bond

Forscher der Stanford Universität haben ihrem Roboterauto Junior beigebracht, wie James Bond einzuparken: Das Auto nimmt rückwärts Anlauf und platziert sich mit quietschenden Reifen und einer 180-Grad-Drehung in einer Parklücke.

Das hätte James Bond kaum besser hinbekommen: Mit einer Geschwindigkeit von etwa 40 km/h rast das Auto heran, bremst, reißt das Steuer herum und rutscht gekonnt in einer 180-Grad-Drehung in eine Parklücke. Nur: Dieses Auto ist ein VW und kein Aston Martin, und der Fahrer ist kein Mensch, sondern ein Roboter.

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Lernen durch Nachahmung

Die Forscher der Universität von Stanford im US-Bundesstaat Kalifornien brachten ihrem Roboterauto namens Junior das Rutschen durch Nachahmung bei: Sie ließen einen menschlichen Fahrer durch seitliches Rutschen einparken und zeichneten dabei Daten auf. Damit fütterten sie dann das Roboterauto. Indem das Auto dieses Manöver einfach nach diesen Daten ausführte, lernte es, auf diese Weise einzuparken.

Das Problem war nun, dieses Manöver mit dem normalen Verhalten zu kombinieren: Bei der normalen Fahrt verlässt sich das Steuerungssystem des Autos auf seine Sensoren. Nach deren Daten berechnet es das Verhalten des Autos und beschleunigt, lenkt und bremst es entsprechend. Diese Modelle können jedoch bei dem Einparkmanöver nicht angewendet werden. Mit dem Powerslide sei das Verhalten des Autos durch Faktoren wie die Reibung der Reifen oder die Beschaffenheit der Straßen nur schwer kalkulierbar, erklärt Zico Kolter.

Kombination aus zwei Verhaltensweisen

Die Lösung der Stanford-Forscher war, die beiden Verhaltensweisen - das normale Fahrmodell und das erlernte Parkplatzrutschen - zu kombinieren. Das Steuerungssystem lernt, indem es das Verhalten des Autos beobachtet, wann es auf das normale Fahrmodell vertrauen und wann es das beobachtete Manöver ausführen soll und schließlich wie es die beiden Verhaltensweisen vermischt. So kann es von normalem Fahrverhalten auf erlerntes Verhalten umschalten und das rasante Parkmanöver durchführen.

Das haben die Forscher kürzlich auf der International Conference on Robotics and Automation vorgestellt, die vom internationalen Ingenieursverband Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) veranstaltet wurde.

Schon 2007 bewies Junior, dass er stadttauglich ist: Das Roboterauto belegte 2007 bei der Darpa Urban Challenge den zweiten Platz. Mit dem neuen Manöver wäre der robotische VW Passat wohl auf dem ersten Platz gelandet.


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Herr Frodo 16. Mai 2010

Denn fragt mal eine Frau was sie von "automatischen Einparken" hält. :-)

Jeem 15. Mai 2010

Wieder mal eine interessante, lehrreiche und amüsante Demonstration des Dunning-Kruger...

PlemPlem 14. Mai 2010

Aehm...war nicht genau das der Sinn einer Logik!? - wo und wie das Ding aufgezeichnet...

marmara 14. Mai 2010

Also eigentlich hast du recht. Die hätten ja nicht unbedingt zwei Bentley nehmen müssen...

Dnreb 14. Mai 2010

Was hast du für Vorstellungen von akademischer Forschung? Dass direkt unter...



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