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Milliardenübernahme

SAP kauft Datenbankhersteller Sybase

Mit der Übernahme von Sybase will SAP die Verbreitung von SAP-Lösungen über mobile Plattformen beschleunigen. Die Steuerung und Analyse von Geschäftsprozessen soll künftig über verschiedenste Endgeräte möglich sein.

SAP und Sybase haben sich auf eine Übernahme von Sybase durch SAP verständigt. Auf der Grundlage der Übernahmevereinbarung wird SAP über seine US-Tochter ein öffentliches Angebot zur Übernahme aller ausstehenden Aktien von Sybase machen und bietet dabei 65 US-Dollar pro Aktie, rund 44 Prozent über dem gewichteten durchschnittlichen Aktienkurs von Sybase in den vergangenen drei Monaten. Dies entspricht einem Unternehmenswert von etwa 5,8 Milliarden US-Dollar.

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SAP wird die Übernahme aus liquiden Mitteln und über ein von Barclays Capital und der Deutschen Bank arrangiertes und garantiertes Darlehen in Höhe von 2,75 Milliarden Euro finanzieren.

SAP und Sybase hoffen auf Synergien über Produktlinien und Märkte hinweg. SAP geht davon aus, seine Unternehmenssoftware durch die Übernahme schneller auf mobilen Endgeräten anbieten zu können und die Umsetzung seiner In-Memory-Strategie zu beschleunigen. Zudem ermögliche die mobile Plattform von Sybase, alle Arten von Anwendungen und Daten zu integrieren und über mobile Endgeräte darauf zuzugreifen. SAP, Sybase und die Kunden beider Häuser können künftig das Messaging Network von Sybase nutzen.

Sybase soll durch die In-Memory-Technik von SAP die Leistung der eigenen Analysesysteme erhöhen können. Auch das Datenbankgeschäft von Sybase soll davon profitieren.

SAPs Kunden sollen aber auch in Zukunft Datenbanksysteme anderer Hersteller nutzen können.

Sybase soll als eigenständige Einheit unter dem Namen "Sybase, ein Unternehmen der SAP", agieren. Auch nach der Übernahme wird das Management von Sybase die Geschäfte führen.

Finanziell soll sich die Übernahme ab ihrem Abschluss im dritten Quartal 2010 positiv auswirken und den Gewinn von SAP erhöhen. Synergien erwartet SAP vor allem durch Umsatzsteigerungen und Kosteneinsparungen.


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accessjünger1 13. Mai 2010

access ade als frontend + mssql als backend = epischer gewinn rad at its best!

glaba11 13. Mai 2010

...wenn der TE das (wie ich meine) ironisch gemeint hat, dann beweisen die Antworten mal...

johnmcwho 13. Mai 2010

2/3 bzw. 3/4 von jetzt gebotenen Preis und wenn du ein bisschen die Zahlen nachvollziehen...



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