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SAP-Kollegen treffen sich wieder

Handelsblatt: Ihr ehemaliger SAP-Kollege Henning Kagermann ist jetzt Deutschlands Mister Elektroauto. Hilft Ihnen das?

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Agassi: Ich hoffe es.

Handelsblatt: Ihnen wird ein gutes Verhältnis nachgesagt.

Agassi: Ja. Henning und ich haben sechs Jahre zusammen gearbeitet. Wir haben großartige Dinge bei SAP hinbekommen. Ich war als sein Nachfolger vorgesehen, und er war eine beträchtliche Zeit lang mein Mentor. Ich habe mich für Elektrofahrzeuge entschieden und jetzt sind wir wieder in der gleichen Branche. Nur Leo [Apotheker, Anmerkung der Redaktion] fehlt. Dann wären die drei Musketiere wieder vereint.

 
Video: Shai Agassi zu den Kosten für Elektrofahrzeuge

Handelsblatt: Diesmal ist Kagermann Ihnen gefolgt.

Agassi: Ich denke, er dient der Kanzlerin. Das ist bewundernswert. Er ist ein großer Analytiker. Er hat immer das Wissen einer Branche vereinigt. Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass bei SAP nicht um Software geht: SAP ist ein Platz, der Branchen dient. Das kann Henning am besten. Bei Elektrofahrzeugen wird er analysieren: Es ist seine Stärke zu verstehen, wie die Gesetze der Mathematik und der Physik in einer Branche wirken und das vier oder fünf Jahre in die Zukunft zu projizieren. Ich bin mir sicher, wenn er die gleiche Analyse vornimmt wie ich, wird er zum gleichen Ergebnis kommen.

Handelsblatt: Er kommt wie Sie von außerhalb der Branche. Ist er der richtige Mann am richtigen Ort?

Agassi: Er ist der Mann, den Merkel ausgewählt hat. Sie müssen sich eines klar machen: Letztendlich wird der Übergang zu Elektrofahrzeugen die gesamte Industrie in Deutschland prägen. Es gibt kein wichtigeres Projekt für die deutsche Wirtschaft: Das betrifft acht Millionen Arbeitsplätze, 25 Prozent der deutschen Produktion. Wenn es der deutschen Kanzlerin misslingt, ist die deutsche Wirtschaft bedroht. Deswegen ist Henning wohl wichtiger als mancher Minister.

Handelsblatt: Gibt es für Sie einen Platz innerhalb der Nationalen Plattform Elektromobilität?

Agassi: Das hängt von der Definition ab. Wenn es eine Plattform ist, die einer erfolgreichen Branche beim Übergang zum Elektroantrieb helfen will, dann können wir unsere Stimme und unsere Perspektive anbieten.

 
Video: Shai Agassi über die Beteiligung der HSBC-Bank

Handelsblatt: Ist für Veränderung immer jemand von außen nötig?

Agassi: Wenn man eine Situation betrachtet, hilft es, von außerhalb zu schauen. Da bekommen Sie eine Perspektive. Ich glaube, für die beste Perspektive sind gewöhnlich zwei Augenpaare notwendig, nicht eines. Man braucht einen Insider und einen Outsider. Wir haben dem Büro der Kanzlerin unsere Hilfe angeboten, um einen anderen Blickwinkel anzubieten. Dieses Angebot für Deutschland gilt, wann immer das Land es möchte. [Das Interview führten Tino Andresen und Sven Scheffler für Handelsblatt Online]

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Mr.Sinister 24. Mai 2010

Und deine Aussage kannst du sicher mit nachvollziehbaren Material untermauern ...

anybody 18. Mai 2010

Auch durch das ständige Wiederholen gewinnt dieser Schmarrn leider nicht an...

Treadmill 17. Mai 2010

Hehe, das stimmt allerdings :)

eiapopeia 16. Mai 2010

Ich gebe dir in dem Punkt mit den Subventionen für Atomstrom vollkommen recht. Derzeit...

eiapopeia 15. Mai 2010

Du ärmster. Immer schön Stress machen, Ja schnell in den Urlaub. Dort schnell ins Hotel...


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