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Elektroauto: "Umverteilung von den Dummen zu den Schlauen"

China gibt heute den Ton an

Die Chinesen werden in fünf Jahren kein Auto mit Verbrennungsmotor mehr akzeptieren. Sie müssen ein Auto für Peking entwickeln, wo die Sonne an 330 Tagen im Jahr nicht zu sehen ist. Der Bürgermeister von Peking will Autos, die Menschen, die Smog nicht vertragen, nicht umbringen.

Handelsblatt: Bedeutet für die deutschen Hersteller?

Agassi: Alle Autobauer brauchen den chinesischen Markt. In China werden schon bald doppelt so viele Autos wie in Europa abgesetzt. Das verändert die Machtverteilung. Wenn China sich für Batteriewechselstationen in Peking und Schanghai entscheidet, wird das automatisch der Standard. In der Vergangenheit musste China aufholen und einen Standard schaffen, der mit dem europäischen konkurrierte. Jetzt setzen sie erstmals einen Standard, bevor es in Europa überhaupt einen gibt. Es ist deshalb unmöglich, sich von China unabhängig zu machen.

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Video: Shai Agassi zur Massentauglichkeit von Elektroautos

Handelsblatt: Daimler hat sich kürzlich mit Renault verbündet. Gilt das auch für die Kooperation der Franzosen mit Better Place?

Agassi: Die meisten Modelle von Daimler haben einen Sandwich-Boden, es gibt also unter dem Wagen einen Platz für eine auswechselbare Batterie. Wenn sie wollten, wäre es ein Leichtes. Die Partnerschaft ermöglicht es Daimler, hinter den Kulissen die Frage zu stellen: Funktioniert das wirklich?

Handelsblatt: Sprechen Sie auch direkt mit Daimler?

Agassi: Wir sprechen mit jedem. Es gibt keinen Autoboss, mit dem ich nicht schon gesprochen hätte. Was dabei rauskommt, kann ich nicht vorhersagen. Wir würden uns sehr über ein Daimler-Modell mit auswechselbarer Batterie freuen.

Handelsblatt: Sie haben weitere Kooperationen mit Autobauern angekündigt.

Agassi: Wir haben kürzlich die Zusammenarbeit mit Chery aus China bekannt gegeben. Wir haben eine weitere Partnerschaft in der Mache, von der wir wissen, dass sie zustande kommen wird. Die Autoindustrie will zu Recht Beweise sehen. Die können wir heute besser liefern als vor zwei Jahren. Wir haben mehr Kapital eingesammelt, wir haben in Tokio Autos auf der Straße, die zeigen, dass die Batteriewechselstationen funktionieren. Das erleichtert die Sache. Aber mit der Autoindustrie ist es nie leicht, das habe ich in den letzten zwei Jahren am eigenen Leib erfahren.

Handelsblatt: Wie sieht es mit den Plänen von Better Place für Deutschland aus?

Agassi: Wir haben große Hoffnungen für Deutschland. Die entscheidende Frage ist, ob die Regierung uns will. Wir können nicht in ein Land kommen, wenn uns dessen Staats- und Regierungschef nicht wollen. In Israel musste ich sowohl den Präsidenten als auch den Premierminister überzeugen. Hier muss ich wohl den Präsidenten und die Bundeskanzlerin überzeugen. Und ich habe gehört, dass der Präsident uns schon sehr unterstützt. Wir müssen also nur noch die Kanzlerin für uns gewinnen.

 Elektroautos nur mit staatlicher Unterstützung?SAP-Kollegen treffen sich wieder 

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Mr.Sinister 24. Mai 2010

Und deine Aussage kannst du sicher mit nachvollziehbaren Material untermauern ...

anybody 18. Mai 2010

Auch durch das ständige Wiederholen gewinnt dieser Schmarrn leider nicht an...

Treadmill 17. Mai 2010

Hehe, das stimmt allerdings :)

eiapopeia 16. Mai 2010

Ich gebe dir in dem Punkt mit den Subventionen für Atomstrom vollkommen recht. Derzeit...

eiapopeia 15. Mai 2010

Du ärmster. Immer schön Stress machen, Ja schnell in den Urlaub. Dort schnell ins Hotel...


Mein Elektroauto / 13. Mai 2010



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