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Computersicherheit: Neue Sicherheitslösungen von Kaspersky Lab

Kaspersky Lab hat für Anfang Juni 2010 neue Versionen von Antivirus und Internet Security angekündigt. Beide Versionen bringen eine Reihe von Verbesserungen, um die Sicherheit des Computers zu erhöhen.
/ Ingo Pakalski
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Für einen effektiveren Schutz erhielt Antivirus 2011 die Funktion Systemaktivität, die das gesamte System ständig überwacht und so einen Angriff frühzeitig erkennen soll. Dazu wird das Verhalten von Programmen analysiert, die entsprechenden Parameter lassen sich aktualisieren, um den Schutz dauerhaft aktuell zu halten. Darüber sollen sich Änderungen am System zudem bequem rückgängig machen lassen.

Der Virenscanner untersucht nun auch Daten, die via ftp-Server übertragen werden. Auf Systemen mit Windows Vista oder Windows 7 kann ein Gadget aktiviert werden, das den Anwender über den Status des Computerschutzes informiert und den schnellen Zugriff auf die Programmfunktionen bietet. Überarbeitet wurde die Rootkit-Erkennung und die Software soll allgemein schonender mit den Ressourcen des Rechners umgehen.

Installations-CD dient als Rettungs-CD

Die Installations-CD ist ab sofort auch eine Rettungs-CD, um ein durch Schadsoftware zerstörtes System wieder in einen funktionierenden Zustand versetzen zu können. Zudem kann eine Rettungs-CD auch auf einen USB-Massenspeicher kopiert werden. Damit stehen die Rettungsfunktionen auch etwa auf einem Netbook zur Verfügung, das meist kein CD-Laufwerk besitzt. Auf Netbooks soll sich die Software durch Überarbeitungen zudem besser nutzen lassen.

Bei der Installation kann das neue Antivirus Schadsoftware entfernen, die bereits auf einem Computer enthalten ist. Denn manche Schadsoftware unterbindet die Installation eines Virenscanners, so dass dieser vorher vom System entfernt werden muss. Wer bereits Antivirus 2011 verwendet, muss die Software nun nicht neu installieren, wenn er auf das besser ausgestattete Produkt Internet Security 2011 wechselt. Der Leistungsumfang der Software hängt lediglich von der verwendeten Lizenz ab.

Viele Neuerungen in Internet Security 2011

Zusätzlich zu den Verbesserungen von Antivirus 2011 bringt Internet Security 2011 weitere Neuerungen. Dazu zählt eine Sandbox, in der verdächtige Programme ausgeführt werden können, ohne dass das Gesamtsystem bei Problemen in Mitleidenschaft gezogen wird. In diesem Modus lassen sich auch Webseiten besuchen, so dass andere laufende Programme keine Informationen abgreifen können.

Über die Funktion sicheres Surfen werden alle besuchten Webseiten daraufhin untersucht, ob darüber Schadcode verbreitet wird. Somit sollen Angriffe frühzeitig erkannt werden. Der Hersteller verspricht, dass diese Funktion auch mit anderen Browsern als dem Internet Explorer verwendet werden kann. Für eine erhöhte Sicherheit beim Surfen soll auch der Geo Filter sorgen. Darüber kann der Nutzer bestimmen, dass URLs aus bestimmten Ländern gar nicht erst angezeigt werden.

Verbesserter Kinderschutz

Die Kinderschutzfunktionen in Internet Security lassen sich nun umfangreicher konfigurieren. So kann nun bestimmt werden, wie lange der Computer überhaupt verwendet werden darf. Der Start von Programmen kann unterbunden werden und das Herunterladen bestimmter Dateien lässt sich reglementieren. Zudem kann die Nutzung via Instant Messaging, E-Mail sowie soziale Netzwerke eingeschränkt sowie die Übermittlung persönlicher Daten verhindert werden. Zudem wurden der Phishing-Schutz sowie der Spam-Filter optimiert.

Sowohl Antivirus 2011 als auch Internet Security 2011 soll Anfang Juni 2010 verfügbar sein. Die Software verlangt mindestens nach Windows XP und unterstützt auch Windows 7. Antivirus 2011 kostet mit einer Jahreslizenz 30 Euro, das Upgrade für ein weiteres Jahr gibt es für 20 Euro.

Internet Security 2011 kostet in der Vollversion 40 Euro und 30 Euro als Upgrade. Eine Jahreslizenz für drei PCs kostet 60 Euro in der Vollversion und 42 Euro als Upgrade. Für den Einsatz auf fünf PCs liegt der Preis bei 100 Euro und 70 Euro für das Upgrade.


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