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Lineares Spiel

Überhaupt ist die Technik nicht die große Stärke des Spiels. Alan Wake wirkt zwar nicht antiquiert, kann aber an manchen Stellen nicht verbergen, dass der Titel lange in der Entwicklung war. Wunderschöne Zwischensequenzen, in denen beeindruckende Naturbilder zu sehen sind und die neue Standards auf der Xbox 360 setzen, kontrastieren mit Actionpassagen, in denen die Texturen detailarm und die Animationen ungelenk wirken. Hinzu kommt eine gewisse spielerische Monotonie: Gerade bei der Vielfalt der Gegner wäre etwas mehr Abwechslung wünschenswert gewesen. Dunkle Gesellen mit Axt gibt es zum Beispiel einfach viel zu viele. Die Effekte und die Soundkulisse sorgen zwar immer wieder für Gänsehaut, doch leider ist die deutsche Synchronisation nicht immer überzeugend.

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Auch bei den Rätseln wollte Remedy offensichtlich niemanden überfordern: Schalter umlegen, im richtigen Moment die richtige Taste drücken, gern auch mehrfach im Takt - mehr ist meist nicht zu tun, um Generatoren zu aktivieren, Licht anzuschalten oder neue Bereiche zugänglich zu machen. Auch spielerische Freiheit wird nicht großgeschrieben. Um die Geschichte spannend zu halten, läuft das Spiel sehr stringent und linear ab. Die Kampagne ist problemlos in weniger als zehn Stunden zu absolvieren. Ohne zu viel über den Verlauf zu verraten: Es ist offensichtlich, dass Remedy einen zweiten Teil bereits im Kopf hatte, denn vieles bleibt nach dem Spielende verworren und offen.

Alan Wake ist ab 14. Mai 2010 exklusiv für die Xbox 360 verfügbar, es hat eine USK-Freigabe ab 16 Jahren erhalten und kostet 60 Euro. Zusätzlich ist eine Limited Edition für etwa 70 Euro verfügbar, die dann unter anderem mit Xbox Live Downloadcode für die erste Zusatzepisode, Audio Disc inklusive Soundtrack und Filmmusik sowie dem Buch Die Alan Wake Akte aufwartet.

Fazit

Spannend, düster, unheimlich und mit wahnsinnig viel Liebe zum Detail: Story und Atmosphäre von Alan Wake sind vorbildlich. Kaum ein Videospielort führte je so ein glaubwürdiges und unheimliches Eigenleben wie Bright Falls. Der Titel nimmt von der ersten Minute an gefangen und lässt den Spieler bis zur - nicht ganz befriedigenden - Schlusssequenz nicht mehr los. So dicht und faszinierend sind nur wenige Actiontitel. Erkauft wird diese Intensität allerdings mit viel Linearität und einer nicht immer abwechslungsreichen Spielmechanik. Zum perfekten Spiel fehlen Remedy mehr Gegnertypen, eine bessere Übersicht in den Kämpfen und mehr taktische Tiefe.

Ein Xbox-360-Leckerbissen ist das Spiel trotzdem, wie der Debütroman eines Thriller-Autoren. Anfängerfehler gibt es zwar, dem großartigen Gesamteindruck können sie jedoch nicht viel anhaben.

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nightcrawler 29. Jun 2010

Was soll denn das bitte mit der EULA zu tun haben?

spanther 18. Mai 2010

Also ich habe unten in deiner Antwort immer die Option "Zitieren" und so kann ich...

ichdulbsdöksd 11. Mai 2010

nee, haste nich. Ich dich auch nich. Fässt du nur so auf. War sogar ziemlich allgemein...

Overlord 11. Mai 2010

Öhm... Fallout 1, Fallout 2, vllt. auch noch Fallout 3? Eine mega Handlungsfreiheit und...

spanther 11. Mai 2010

^^ LOL Zweideutigkeit FTW! xD Auch möglichst nicht in einen Schrank, wo dann...


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