Abo
  • Services:

DSL

QSCs Abschied vom Endkundengeschäft zahlt sich aus

Der Netzbetreiber QSC macht mehr Gewinn, seit die Kölner Firma ganz auf mittelständische Unternehmenskunden setzt. Bei der klassischen Telefonie konnte QSC im Preiskampf nicht mehr mithalten. Die Prognose für 2010 wurde heute bekräftigt.

Artikel veröffentlicht am ,
DSL: QSCs Abschied vom Endkundengeschäft zahlt sich aus

QSC ist mit seinem Umbau vom Netzbetreiber zum Serviceanbieter für mittelständische Unternehmen erfolgreich. Die Umsätze in den Geschäftsfeldern Call-by-Call und der Bereitstellung von ADSL2+-Leitungen gingen zurück, während die Erlöse mit IP-basierten Produkten und Diensten stiegen.

Stellenmarkt
  1. Haufe Group, Freiburg
  2. Wilken GmbH, Greven

Das Unternehmen mit eigenem Festnetz konnte im ersten Quartal 2010 den Gewinn von 1,4 Millionen Euro auf 3,2 Millionen Euro ausbauen. Das EBITDA stieg von 19,5 Millionen Euro auf 19,6 Millionen Euro. Der Umsatz sank jedoch von 107,6 Millionen Euro auf 105,9 Millionen Euro. Die Analysten hatten nur mit 2,6 Millionen Euro Gewinn gerechnet, wollten beim Umsatz mit 106 Millionen Euro aber etwas mehr sehen.

Den Ausblick für das laufende Jahr hat QSC bekräftigt: Umsatz, EBITDA und Überschuss sollen im Vergleich zum Jahr 2009 zulegen. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte das Unternehmen bei einem Umsatz von 420,5 Millionen Euro ein EBITDA von 76,9 Millionen Euro und einen Konzerngewinn von 5,5 Millionen Euro erwirtschaftet.

QSC bietet mittelständischen Unternehmen Sprach- und Datendienste, Standortvernetzungen (VPN) mit Managed Services und DSL-, Ethernet- und Richtfunkanbindungen mit bis zu 800 MBit/s. Carriern, Internet Service Providern und Vertriebspartnern liefert QSC Vorprodukte für den Privatkundenmarkt. QSC beschäftigt derzeit rund 650 Menschen.

"Aus der Vermarktung von Produkten für private Endkunden hat sich QSC schon 2009 ganz herausgezogen. Wir können jetzt sagen, dass wir ein reiner Geschäftskundenanbieter sind", sagte eine Unternehmenssprecherin Golem.de auf Anfrage. "Doch auch zuvor hatten wir nur 10 Prozent unseres Umsatzes mit direkten Privatkunden gemacht. Der Umbau bezieht sich darauf, dass wir weg gehen von klassischen Produkten wie Call-by-Call, Preselection und reinen ADSL2+-Anschlüssen. Bei der klassischen Telefonie ist der Preiskampf so enorm, dass wir nicht mehr die nötigen Margen erzielen konnten. "



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-60%) 39,99€
  2. (-43%) 33,99€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 05.10.)
  4. 33,49€

ä 10. Mai 2010

mit 10 euro im monat, nichts mehr, kann ich surfen ohne ende. und was man mit internet...

Ein neuer 10. Mai 2010

Wir sind QSC - Kunde. Der Laden ist der reiste Sauhaufen. Ich kann "Schlechte...

Merkel-Fan 10. Mai 2010

Wenn sie sich in Zukunft noch aus dem Geschäftskundengeschäft zurückziehen wäre die Welt...


Folgen Sie uns
       


Infiltrator Demo mit DLSS und TAA

Wir haben die Infiltrator Demo auf einer Nvidia Geforce RTX 2080 Ti mit DLSS und TAA ablaufen lassen.

Infiltrator Demo mit DLSS und TAA Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
    Zukunft der Arbeit
    Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

    Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
    Eine Analyse von Daniel Hautmann

    1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
    2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
    3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

      •  /