• IT-Karriere:
  • Services:

Openoffice.org

Free Software Foundation plant Katalog für freie Erweiterung

Die Free Software Foundation will mit einer eigenen Bibliothek ausschließlich freie Erweiterungen für das Büropaket Openoffice.org unterstützen. Später sollen soweit möglich proprietäre Erweiterungen durch unter freier Lizenz stehende ersetzt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Openoffice.org: Free Software Foundation plant Katalog für freie Erweiterung

Mit einer neuen Initiative will die Free Software Foundation (FSF) Benutzern den Zugang zu freien Erweiterungen für Openoffice.org transparenter machen. Zunächst will die FSF eine eigene Erweiterungsbibliothek bereitstellen, die nur freie Extensions zur Installation auflistet. Später will die Stiftung Programmierer dazu anregen, wenn möglich freie Varianten proprietärer Erweiterungen zu programmieren.

Stellenmarkt
  1. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
  2. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm

Die gegenwärtig verwendete Erweiterungsbibliothek sei nicht transparent genug, sagt Peter Brown, Vorsitzender der FSF. Für Benutzer sei nicht nachvollziehbar, welche der angebotenen Erweiterungen unter einer freien Lizenz stehen. Die FSF habe das Openoffice.org Community Council gebeten, nur freie Erweiterungen aufzulisten, oder zumindest eine alternative Bibliothek zu diesem Zweck bereitzustellen. Der Wunsch wurde jedoch abgelehnt.

Die neue Bibliothek soll über die Einstellungen einfach aktiviert werden können, eine Veränderung im Code des freien Büropakets ist nicht nötig. Gegenwärtig ruft die FSF Freiwillige dazu auf, die Liste der Erweiterungen zu sichten, um die unter einer freien Lizenz stehenden zu identifizieren. Die Liste der freien Erweiterungen soll zunächst in einer Mailingliste gesammelt und dort diskutiert werden.

Danach sollen die freien Erweiterungen mit einem Beschreibungstext versehen und in die Bibliothek eingebunden werden. Langfristig will die FSF dafür sorgen, dass proprietäre Erweiterungen durch freie ersetzt werden. Eine Wiki-Seite erklärt, wie Programmierer einen Beitrag zu der Initiative leisten können.

Zudem ruft die FSF Mitglieder der Openoffice.org Community dazu auf, bei ihrem Rat zu intervenieren, um das freie Büropaket nicht für die Verbreitung von proprietärer Software zu verwenden. Als Community-Mitglieder zählen alle registrierten Benutzer, die auch unter wiki.services.openoffice.org eine Diskussion über die Nutzung freier und proprietärer Erweiterungen auf der nächsten Sitzung entfachen können.

Update vom 10.5.2010, 12:15 Uhr

Inzwischen hat der Community Council reagiert und will die Kennzeichnug freier Extensions in der Erweiterungsbibliothek deutlicher machen. Der Rat lehnt aber die von der FSF geforderte striktere Trennung zwischen proprietärer und freier Erweiterungen ab. Openoffice.org komme auch unter proprietären Betriebssystemen zum Einsatz und die Wahl der Erweiterung sollte immer noch beim Anwender liegen, so der Rat. Man ziehe aber weiterhin freie Software vor, und arbeite aktiv mit der FSF zusammen, um diese bereit zu stellen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers für 28,99€, Die Eiskönigin 2 für 19,99€, Parasite...
  2. (u. a. Transcend 430S 512GB SSD für 68,99€, Transcend 960GB SSD extern für 185,99€, Transcend...
  3. (aktuell u. a. Emtec T700 Lightning > USB-A 1,2m für 8,89€, Emtec T650C Type-C Hub für 36...

gigax 15. Mai 2010

Falsch. Das Joomla Projekt musst diese Falschinterpretation der GPL ja am eigenen Projekt...

e_Bert 14. Mai 2010

WArum einen Fisch? Ich bin selbst Anbieter von Dienstleistungen zu OOo und freue mich...

Was Wiebitte 10. Mai 2010

Wichtiger wäre mir eine durchgängig sauber getagte und mit Metainformationen sowie mit...

der_serbe 10. Mai 2010

nur weil openoffice scheisse ist, ist längst nicht alles opensource scheisse. zumal es...


Folgen Sie uns
       


Nubia Z20 - Test

Das Nubia Z20 hat sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite einen Bildschirm. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten der Benutzung, wie sich Golem.de im Test angeschaut hat.

Nubia Z20 - Test Video aufrufen
Nitropad im Test: Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt
Nitropad im Test
Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt

Das Nitropad schützt vor Bios-Rootkits oder Evil-Maid-Angriffen. Dazu setzt es auf die freie Firmware Coreboot, die mit einem Nitrokey überprüft wird. Das ist im Alltag erstaunlich einfach, nur Updates werden etwas aufwendiger.
Ein Praxistest von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner

  1. Nitropad X230 Nitrokey veröffentlicht abgesicherten Laptop
  2. LVFS Coreboot-Updates sollen nutzerfreundlich werden
  3. Linux-Laptop System 76 verkauft zwei Laptops mit Coreboot

Akkutechnik: In Zukunft kommen Akkus mit weniger seltenen Rohstoffen aus
Akkutechnik
In Zukunft kommen Akkus mit weniger seltenen Rohstoffen aus

In unserer Artikelserie zu Akku-FAQs geht es diesmal um bessere Akkus, um mehr Akkus und um Akkus ohne seltene Rohstoffe. Den Wunderakku, der alles kann, den gibt es leider nicht. Mit Energiespeichern ohne Akku beschäftigen wir uns später in Teil 2 dieses Artikels.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos BASF baut Kathodenfabrik in Brandenburg
  2. Joint Venture Panasonic und Toyota bauen prismatische Zellen für E-Autos
  3. Elektromobilität EU-Kommission genehmigt europäisches Batterieprojekt

Mythic Quest: Spielentwickler im Schniedelstress
Mythic Quest
Spielentwickler im Schniedelstress

Zweideutige Zweckentfremdung von Ingame-Extras, dazu Ärger mit Hackern und Onlinenazis: Die Apple-TV-Serie Mythic Quest bietet einen interessanten, allerdings nur stellenweise humorvollen Einblick in die Spielebrache.
Eine Rezension von Peter Steinlechner

  1. Apple TV TVOS 13 mit Mehrbenutzer-Option erschienen

    •  /