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Free Software Foundation plant Katalog für freie Erweiterung

Die Free Software Foundation will mit einer eigenen Bibliothek ausschließlich freie Erweiterungen für das Büropaket Openoffice.org unterstützen. Später sollen soweit möglich proprietäre Erweiterungen durch unter freier Lizenz stehende ersetzt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Openoffice.org: Free Software Foundation plant Katalog für freie Erweiterung

Mit einer neuen Initiative will die Free Software Foundation (FSF) Benutzern den Zugang zu freien Erweiterungen für Openoffice.org transparenter machen. Zunächst will die FSF eine eigene Erweiterungsbibliothek bereitstellen, die nur freie Extensions zur Installation auflistet. Später will die Stiftung Programmierer dazu anregen, wenn möglich freie Varianten proprietärer Erweiterungen zu programmieren.

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Die gegenwärtig verwendete Erweiterungsbibliothek sei nicht transparent genug, sagt Peter Brown, Vorsitzender der FSF. Für Benutzer sei nicht nachvollziehbar, welche der angebotenen Erweiterungen unter einer freien Lizenz stehen. Die FSF habe das Openoffice.org Community Council gebeten, nur freie Erweiterungen aufzulisten, oder zumindest eine alternative Bibliothek zu diesem Zweck bereitzustellen. Der Wunsch wurde jedoch abgelehnt.

Die neue Bibliothek soll über die Einstellungen einfach aktiviert werden können, eine Veränderung im Code des freien Büropakets ist nicht nötig. Gegenwärtig ruft die FSF Freiwillige dazu auf, die Liste der Erweiterungen zu sichten, um die unter einer freien Lizenz stehenden zu identifizieren. Die Liste der freien Erweiterungen soll zunächst in einer Mailingliste gesammelt und dort diskutiert werden.

Danach sollen die freien Erweiterungen mit einem Beschreibungstext versehen und in die Bibliothek eingebunden werden. Langfristig will die FSF dafür sorgen, dass proprietäre Erweiterungen durch freie ersetzt werden. Eine Wiki-Seite erklärt, wie Programmierer einen Beitrag zu der Initiative leisten können.

Zudem ruft die FSF Mitglieder der Openoffice.org Community dazu auf, bei ihrem Rat zu intervenieren, um das freie Büropaket nicht für die Verbreitung von proprietärer Software zu verwenden. Als Community-Mitglieder zählen alle registrierten Benutzer, die auch unter wiki.services.openoffice.org eine Diskussion über die Nutzung freier und proprietärer Erweiterungen auf der nächsten Sitzung entfachen können.

Update vom 10.5.2010, 12:15 Uhr

Inzwischen hat der Community Council reagiert und will die Kennzeichnug freier Extensions in der Erweiterungsbibliothek deutlicher machen. Der Rat lehnt aber die von der FSF geforderte striktere Trennung zwischen proprietärer und freier Erweiterungen ab. Openoffice.org komme auch unter proprietären Betriebssystemen zum Einsatz und die Wahl der Erweiterung sollte immer noch beim Anwender liegen, so der Rat. Man ziehe aber weiterhin freie Software vor, und arbeite aktiv mit der FSF zusammen, um diese bereit zu stellen.

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gigax 15. Mai 2010

Falsch. Das Joomla Projekt musst diese Falschinterpretation der GPL ja am eigenen Projekt...

e_Bert 14. Mai 2010

WArum einen Fisch? Ich bin selbst Anbieter von Dienstleistungen zu OOo und freue mich...

Was Wiebitte 10. Mai 2010

Wichtiger wäre mir eine durchgängig sauber getagte und mit Metainformationen sowie mit...

der_serbe 10. Mai 2010

nur weil openoffice scheisse ist, ist längst nicht alles opensource scheisse. zumal es...


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