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3D im Web: Google stellt O3D zugunsten von WebGL ein

Google gibt seine 3D-Technik O3D für Browser zugunsten von WebGL auf. O3D wird vom Browserplugin zu einer Javascript-Bibliothek auf Basis von WebGL.
/ Jens Ihlenfeld
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Vor rund einem Jahr hatte Google O3D erstmals vorgestellt, ein Plugin, mit dem sich hardwarebeschleunigte 3D-Applikationen direkt im Browser realisieren lassen. Damals plante Google, O3D zum Standard für 3D-Grafik im Web auszubauen. Kurze Zeit später legte Mozilla zusammen mit der Khronos Group einen alternativen Entwurf auf Basis von OpenGL ES 2.0 vor: WebGL.

Google – O3D-Demo
Google – O3D-Demo (00:58)

Bereits damals signalisierte Google Unterstützung für WebGL und beteiligte sich in der Folgezeit auch an dessen Entwicklung. Nun stellt Google O3D weitgehend ein: Das Plugin wird nicht länger weiterentwickelt. Doch ganz sterben soll O3D nicht, denn Google hat die Technik zu einer Javascript-Bibliothek auf Basis von WebGL umgebaut. So steht das O3D-API auch weiterhin zur Verfügung.

Der Quelltext des O3D-Plugins soll noch mindestens ein Jahr zum Download bereitstehen, weiterentwickelt wird die Software von Google aber nicht mehr. Eine erste frühe Version der Javascript-Implementierung von O3D steht unter code.google.com/p/o3d/(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit. Allerdings weist Google darauf hin, dass sich nicht alle Aspekte von O3D über Javascript und WebGL realisieren lassen.


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