Preise für iPads:Apples Tablet kostet in Deutschland ab 499 Euro (Update 3)
Ab dem 28. Mai 2010 will Apple nach eigener Aussage das iPad außerhalb der USA anbieten. Auch in Deutschland kommt das Tablet dann auf den Markt. Inzwischen hatte Apple auch die endgültigen deutschen Preise genannt.
Laut einer aktuellen Mitteilung von Apple(öffnet im neuen Fenster) nimmt das Unternehmen ab dem 10. Mai Vorbestellungen für das iPad in Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Schweiz und Spanien entgegen. Ab dem 28. Mai 2010 soll das Gerät ausgeliefert werden. Wenn auf dem internationalen Markt ein mit den USA vergleichbarer Ansturm erfolgt, dürften die ersten Lieferungen schnell ausverkauft sein.
Die Preise nannte Apple am Nachmittag des 7. Mai noch nicht und verwies auf einen "späteren Zeitpunkt" . Auch Apple Deutschland konkretisierte das bis auf ein "bald" nicht näher. Am späten Abend desselben Tages verschickte das Unternehmen dann eine Pressemitteilung per E-Mail, in der die endgültigen Preise enthalten sind. Sie befanden sich bis dahin jedoch noch nicht auf der deutschen Apple-Seite, die das Gerät seitdem massiv bewirbt.
Bei Engadget(öffnet im neuen Fenster) gab es jedoch schon zuvor eine Euro-Preisliste, in der das Tablet etwas günstiger angegeben wurde – offenbar bietet Apple das iPad in verschiedenen Ländern des Euro-Raumes zu unterschiedlichen Preisen an.
Bild 1/71: Nicht ästhetisch, aber unvermeidbar: Fingerabdrücke
Bild 2/71: Das Display ist so hell, dass auch eine Bedienung bei direkter Sonneneinstrahlung möglich ist, ...
Bild 3/71: ... allerdings muss der Anwender bei den Reflexionen aufpassen, sonst wird er von zu starken Lichtquellen geblendet.
Bild 4/71: Wenige Anschlüsse: Der Dock-Connector kümmert sich um fast alles. Daneben der Lautsprecherausgang.
Bild 5/71: An der rechten Seite, die Ausrichtung ist eigentlich egal, befinden sich Lautstärkeregelung und ein kleiner Schieberegler, ...
Bild 6/71: ... der es erlaubt, die Bildschirmorientierung festzusetzen. Oben ist der An- und Ausschalter.
Bild 7/71: Kopfhörerausgang. Er funktioniert auch mit dem dreipoligen Headset von Apple.
Bild 8/71: Die Rückseite ist schlicht.
Bild 9/71: IPS-Panel im Lichtzelt mit maximaler Helligkeit
Bild 10/71: Screenshot vom iPad. Die Ausrichtung des Bildschirms wird übrigens nicht in den Bilddaten gespeichert, ...
Bild 11/71: ... so dass die Bilder später gedreht werden müssen. Einige Anwendungen sind inkompatibel, ließen sich aber dennoch synchronisieren.
Bild 12/71: Das iPad und Golem.de
Bild 13/71: Lautsprecher ...
Bild 14/71: ... oder ein Bluetooth-Headset?
Bild 15/71: Amazons Kindle-Anwendung und die iTunes-Steuerung per Doppelklick auf dem Home-Button
Bild 16/71: Keynote für das iPad
Bild 17/71: Keynote für das iPad
Bild 18/71: Der Startbildschirm ...
Bild 19/71: ... kann auch quer betrachtet werden. Die Symbole ordnen sich so aber um. In der unteren Leiste lassen sich sechs Symbole unterbringen.
Bild 20/71: Das iPad lässt sich auf Deutsch einstellen.
Bild 21/71: Helligkeitseinstellungen
Bild 22/71: Einstellungen von Numbers
Bild 23/71: Fotos, hier per Multitouch aufgezogen
Bild 24/71: Sogar drehen lassen sich Bilder. Das ist allerdings reine Spielerei.
Bild 25/71: Keynote
Bild 26/71: Keynote
Bild 27/71: Die Tabtaste fehlt.
Bild 28/71: Youtube
Bild 29/71: Nicht jedes Video ist schon umcodiert.
Bild 30/71: Youtube im Hochformat, das Video wird eingebettet abgespielt.
Bild 31/71: Per Spreizgeste lässt es sich aufziehen.
Bild 32/71: iTunes im Querformat ...
Bild 33/71: ... und im Hochformat.
Bild 34/71: iTunes-Steuerung
Bild 35/71: Gesperrter Bildschirm
Bild 36/71: Das iPad und Golem.de
Bild 37/71: Das Video wird auch hier eingebettet abgespielt.
Bild 38/71: Das iPad kann keine Flash-Videos abspielen. Das muss nicht stören, wenn sich Webdesigner anpassen. Videos können trotzdem eingebettet ...
Bild 39/71: ... oder aufgezogen abgespielt werden.
Bild 40/71: App Store mit iPad ...
Bild 41/71: und iPhone-Apps
Bild 42/71: Google Maps macht Spaß.
Bild 43/71: Unter der Karte sind Einstellungen verborgen.
Bild 44/71: Einstellungen von Google Maps
Bild 45/71: Gesperrt. Mit diesem Symbol wird angezeigt, dass die Bildschirmdrehung durch den Schiebeschalter gesperrt wurde.
Bild 46/71: Navigation mit dem Auto ...
Bild 47/71: ... und ein kleiner Umweg zu Fuß
Bild 48/71: Kalender
Bild 49/71: Kalender
Bild 50/71: Die iBooks. Die App muss erst heruntergeladen werden.
Bild 51/71: Eine Leseprobe liegt bei.
Bild 52/71: Nette Spielerei: das Umblättern
Bild 53/71: Hochformat der iBooks
Bild 54/71: iBooks
Bild 55/71: Suche in iBooks
Bild 56/71: Schriftgröße
Bild 57/71: Sinnvoll: In den iBooks kann die Helligkeit auch ohne Umweg über die Systemeinstellungen gesetzt werden.
Bild 58/71: Marvels Comic-App
Bild 59/71: Marvel
Bild 60/71: Marvel
Bild 61/71: Marvel
Bild 62/71: Apples eigene Remote ist noch nicht angepasst.
Bild 63/71: Aufgezoomt sieht es nicht so schön aus wie die iPad-Anwendungen.
Bild 64/71: Minitastatur des iPhones, ...
Bild 65/71: ... die auch aufgezogen nicht an die iPad-Tastatur heranreicht.
Bild 66/71: Spotlightsuche im iPad
Bild 67/71: Tastatur des iPads
Bild 68/71: Tastatur des iPads (Symbole und Nummern)
Bild 69/71: Tastatur des iPads (weitere Symbole)
Bild 70/71: Auf dem Rechner: In iTunes werden die Apps sortiert.
Bild 71/71: Anwendungen wie die IMDb-App können für alle mobilen Plattformen von Apple geschaffen werden.
Das iPad 3G, das eine Mobilfunkanbindung bietet, ist auch nach den offiziellen Preisen etwas günstiger als in den USA. Statt 130 US-Dollar Aufpreis für das UMTS-Modul sind es hierzulande nur 100 Euro. Ob dabei schon eine Subventionierung durch einen Mobilfunkvertrag eingerechnet ist, ist nicht bekannt.
Gerät
US-Dollar
Euro
iPad WiFi 16 GByte
499 $
499 €
iPad WiFi 32 GByte
599 $
599 €
iPad WiFi 64 GByte
699 $
714 €
iPad 3G 16 GByte
629 $
599 €
iPad 3G 32 GByte
729 $
699 €
iPad 3G 64 GByte
829 $
814 €
Quelle: Apple Store Deutschland, Stand 8. Mai 2010
Beim Vergleich der US- und Euro-Preise gilt es nicht nur den Umrechnungskurs zu berücksichtigen, der zuletzt von der Griechenland-Krise stark beeinflusst worden ist. Preisangaben in den USA verstehen sich stets ohne die örtlich verschiedene Mehrwertsteuer. Weitere Preisangaben in Euro, wie etwa zum Kamera-Kit , das den beim iPad fehlenden Slot für SD-Cards nachrüstet, liegen noch nicht vor.
Die jetzt bekanntgewordenen Preise entsprechen nicht denen, die T-Online kurzzeitig nach der Ankündigung des Geräts gelistet hatte. Ende Januar 2010 hatte das Mobilfunkunternehmen bei seinen Preisen nur das Währungssymbol geändert, nach heutigem Stand wären die 3G-Versionen damals deutlich teurer gewesen.
Nachtrag vom 7. Mai 2010, 22:10 Uhr: Apple Deutschland hat inzwischen auch die offiziellen deutschen Preise für das iPad genannt. Das kleinste Modell kostet beispielsweise 514 Euro, nicht 479 Euro. Meldung und Tabelle wurden entsprechend angepasst. Die früher genannten Euro-Preise finden sich weiterhin bei Engadget(öffnet im neuen Fenster) . Den Apple-Webseiten aus anderen europäischen Ländern ist zu entnehmen, dass die Preise für das Tablet nicht einheitlich gestaltet sind.
Nachtrag vom 8. Mai 2010, 10:50 Uhr: Gegenüber einem fscklog-Leser(öffnet im neuen Fenster) soll Apple-Chef Steve Jobs die Frage nach den auch im europäischen Vergleich um 15 Euro höheren deutschen Preise für das iPad beantwortet haben. Schuld seien die Urheberabgaben, die auch für das iPad gezahlt werden müssten. Die Verwertungsgesellschaften verlangen seit kurzem 15,19 Euro für PCs ohne Brenner .
Nachtrag vom 10. Mai 2010, 8:30 Uhr: Entgegen der Ankündigung kann das iPad im Apple Store(öffnet im neuen Fenster) nun zu Preisen ab 499 Euro vorbestellt werden. Der Aufschlag von 15 Euro wird nur für die Version mit 64 GByte Speicher erhoben, die für 714 Euro ohne und 814 Euro mit UMTS bestellt werden kann. Die Variante mit 16 GByte kostet 499 respektive 599 Euro und die Version mit 32 GByte 599 beziehungsweise 699 Euro.