Abo
  • Services:

Mobility Radeon HD

AMD mit neuen Namen für alte Grafikprozessoren

Die seit kurzem auf AMDs Produktseiten eingetragene Serie "Mobility Radeon HD 500" ist nicht neu. Vielmehr handelt es sich um die gleichen GPUs, die bisher als Serie 4000 verkauft wurden - AMD hat Nvidias zweifelhafte Praxis der Produktumbenennung übernommen.

Artikel veröffentlicht am ,

Wie AMD gegenüber Golem.de bestätigte, sind die Grafikprozessoren Mobility Radeon HD 530v, 540v und 560v identisch mit den bisher als 4300, 4500 und 4600 angebotenen Chips. Es handelt sich bei allen GPUs um Modelle der Einstiegsklasse, von denen nur die 4600 alias 560v mit ihren 320 Rechenwerken halbwegs für aktuelle Spiele taugt. Die 80 Einheiten der beiden anderen Modelle bremsen diese Lösungen massiv, auch bei reduzierten Details. Zum Vergleich: Die modernere Architektur der aktuellen High-End-Karte 5870 für Desktop-PCs besitzt 1.600 Rechenwerke.

Alt Neu Rechenwerke
Radeon HD Mobility 4300 Radeon HD Mobility 530v 80
Radeon HD Mobility 4500 Radeon HD Mobility 540v 80
Radeon HD Mobility 4600 Radeon HD Mobility 560v 320
Stellenmarkt
  1. Techtronic Industries ELC GmbH, Winnenden
  2. PSI Logistics GmbH, Dortmund, Aschaffenburg

Taktfrequenzen für die neuen alten GPUs nennt AMD nicht, diese liegen im Ermessen des Notebookherstellers, der sie von seiner Kühllösung abhängig macht. Zudem kann der OEM auch zwischen GDDR3, GDDR2 und DDR2-Speicher wählen, Letzterer ist besonders langsam. Der Speichertyp der GPU wird bei den meisten Angeboten nicht angegeben.

Um die Verwirrung komplett zu machen, gibt es auch seit einigen Wochen die GPUs Mobility Radeon HD Mobility HD 5145 und 5165, die ebenfalls identisch mit der bisherigen 4000er Serie sind. Laut AMD sind die GPUs in Zukunft unter allen drei Modellnummern anzutreffen. Alle genannten GPUs beherrschen Funktionen nach DirectX 10.1, ihre Videoeinheiten können HD-Codecs wie diese auf Blu-ray-Disc bei geringer CPU-Last verarbeiten.

Damit hat AMD Nvidias Umbenennungssystem kopiert, beide Hersteller behandeln so aber aus Marketinggründen nur Billigprodukte. Diese sind zunehmend auch in Notebooks der 500-Euro-Klasse zu finden, weil sich die Hersteller von den Namen "Radeon" oder "Geforce" einen Werbeeffekt versprechen. Schneller als Intels HD Graphics der neuen mobilen Core-i-Prozessoren sind aber selbst diese GPUs.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. 164,90€ + Versand
  3. 482,99€ inkl. Versand (aktuell günstigste GTX 1080)

tachauch 09. Mai 2010

LOL, "die besorgte Mutter, die ihrem Sohn nicht nur was zum Arbeiten sondern auch zum...

Golfspieler 08. Mai 2010

Dafür kommt jetzt Moores Fuddlegame

Sharra 08. Mai 2010

Könnte daran liegen, dass es bei Nvidia seit Jahren kritisiert wurde, und nun AMD den...

Georg S. 07. Mai 2010

Weil ATI es schon zuvor gemacht hat? z.B. ATI Mobility Radeon X1350 --> ATI Mobility...


Folgen Sie uns
       


Smartphones Made in Germany - Bericht

Gigaset baut Smartphones - in Deutschland.

Smartphones Made in Germany - Bericht Video aufrufen
Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ford will lieber langsam sein
  2. Navya Mainz testet autonomen Bus am Rheinufer
  3. Drive-by-wire Schaeffler kauft Lenktechnik für autonomes Fahren

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

    •  /