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Mehr Performance oder weniger Strom

Dann wird die Pipeline geleert, der Takt gesenkt und nur der Befehl neu angestoßen, der zuletzt ausgeführt wurde. Der Prozessor passt sich also selbst an seine Rechenergebnisse an, weshalb Intel das Konzept auch als "self-tuning processor" bezeichnet. Tschanz erklärte Golem.de, dass die Technik auch Funktionen verwendet, die in der Power Control Unit der aktuellen Core-i-CPUs steckt.

  • Die Testplattform für Palisades
  • Funktionsprinzip des Resilient Computing
  • Palisades, ein kleiner RISC-Prozessor mit Fehlerkorrektur
  • Kantenerkennung mit Palisades
  • Das obere Messgerät zählt die Fehler, sie erreichten bis zu 8 Millionen pro Sekunde.
Palisades, ein kleiner RISC-Prozessor mit Fehlerkorrektur
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Diese Schaltung aus über einer Million Transistoren stellt den Turbo-Boost zur Verfügung, indem sie den Takt abhängig von Leistungsaufnahme und Wärme automatisch regelt. Dabei erreicht der Turbo bisher bis zu 666 MHz mehr als der Basistakt der CPU, in künftigen Prozessoren soll es laut Tschanz noch viel größere Steigerungen geben. Diese sind dann auch von der Zahl der festgestellten Fehler abhängig.

Bei der Vorführung der Palisades-Testplattform in Brüssel lief der Prozessor als "bare metal" ohne eigenes Betriebssystem, er wurde nur auf Registerebene von einem anderen Windows-PC gesteuert. Dieser stellte auch die Anwendung dar: Kantenerkennung (edge detection) bei Digitalfotos. Indem die Fehlererkennung an- oder ausgeschaltet wurde, ließen sich dabei die Ergebnisse vergleichen.

Bis zu 8 Millionen Fehler
Bis zu 8 Millionen Fehler
Bei bis zu 1,4 Millionen Fehlern pro Sekunde waren die Bilder schnell kaum noch zu erkennen; fing Palisades sie ab, ergaben sich Darstellungen wie in guten Bildverarbeitungsprogrammen. Offenbar hatte Intel aber den Takt der CPU für die Demonstration gesenkt, in einem schon früher veröffentlichten Video des Chipherstellers durfte sich Palisades auch über 7 Millionen Mal verrechnen - und lieferte dabei immer noch korrekte Daten.

Laut Tschanz hat sein Team schon tausende von Algorithmen auf den Testchip losgelassen. Da Resilient Computing zu mehr Leistung oder geringerer Leistungsaufnahme dienen soll, verglichen die Forscher dabei stets eine Version von Palisades, die bei einer gegebenen Leistungsaufnahme ohne Fehlerkorrektur eine bestimmte Rechenleistung erzielt. Bei gleicher Performance ließ sich mit der Funktion die Leistungsaufnahme um 21 Prozent senken. Blieb die Leistungsaufnahme auf dem vorgegebenen Wert, konnte die Rechenleistung um 41 Prozent gesteigert werden.

 Intels Resilient Computing: Schnellere Prozessoren durch mehr Rechenfehler
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Tom1234567890 11. Mai 2010

Das mag schon sein. Aber mal darüber nachgeacht, was das an Hardware-Aufwand kostet? Die...

Ford 09. Mai 2010

yeah daran mußte ich auch denken! Douglas Adams ftw.

Möep 09. Mai 2010

Irren ist prozessorisch? ;)

Dumpfbacke 09. Mai 2010

Ein Fehler tritt bei einer falschen Sprungvorhersage auf, weil zum Beispiel die IF...

nie (Golem.de) 08. Mai 2010

Wie im Artikel beschrieben: Das funktioniert nicht durch eine Kontrolle der...


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