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Nvidia braucht Moore's Law genau wie wir

Am Rande einer Veranstaltung in Brüssel haben Chipentwickler von Intel Stellung zu Nvidias Behauptung genommen, die Ära von Moore's Law sei bereits vorüber. Nvidia sei von dieser Triebfeder der Halbleiterindustrie genauso abhängig wie Intel, dessen Mitbegründer das Gesetz formuliert hatte.

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Intel: Nvidia braucht Moore's Law genau wie wir

In der vergangenen Woche hatte Nvidias Chefwissenschaftler Bill Dally in einem vielbeachteten Artikel bei Forbes behauptet, Moore's Law habe keine Gültigkeit mehr. Intel-Mitbegründer Gordon Moore hatte 1965 in einem Beitrag für die Zeitschrift Electronics die Beobachtung formuliert, dass sich die Zahl der Transistoren auf einem Chip alle zwölf Monate verdoppeln lässt, später revidierte er den Zeitraum auf 18 Monate. Auch wenn Moore es selbst nie so nannte, wurde der Effekt seitdem als "Moore's Law" in der Halbleiterbranche wie ein Naturgesetz betrachtet.

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Die Regel habe nach wie vor Gültigkeit, sagte nun Intel-Direktor Jose Maiz gegenüber Golem.de auf dem "Research @ Intel Day" in Brüssel. Maiz ist zuständig für Zuverlässigkeit von Schaltungen bei Intel und daher mit viel Grundlagenforschung beschäftigt. Als "Intel Fellow" wird er nach 37 Jahren Intel-Mitarbeit dabei für das Nachdenken über langfristige Strategien bezahlt. Derzeit arbeitet Maiz unter anderem an der Umsetzung von neuen Lithographien mittels EUV.

Ein Ende von Moore's Law ist für Maiz nicht in Sicht. All die Tricks, die man mit herkömmlicher Lithographie für eine Verkleinerung der Strukturbreiten verwandt habe, könne man nun von vorne anwenden. "EUV erlaubt uns einen vollständigen Neustart", sagte der Intel-Direktor. Das wisse auch Nvidia. Daher seien die Bemerkungen von Bill Dally "nicht besonders nützlich". Nvidia brauche die ständig steigende Transistordichte ebenso wie Intel. Er sprach dabei Dally direkt an: "Wenn er denkt, Moore's Law würde sterben, hat auch er keine Zukunft".

Die Forderung von Nvidias Chefwissenschaftler, die Parallelität in den Prozessoren zu erhöhen und nicht nur mehr Kerne zu verbauen, erfüllt Intel laut Maiz ohnehin schon. Er führte dafür die verkürzten Pipelines und das Kombinieren von Befehlen zu einer Micro-Op an, wie es schon die Nehalem-Architektur beherrscht. Mehr Parallelität in den Architekturen selbst sei für Intel weiterhin Priorität, sagte Maiz.

Während sich manche Intel-Mitarbeiter über Dallys Äußerungen durchaus leicht verärgert zeigten, nahmen es andere mit Humor. Intel-Fellow Tryggve Fossum, Direktor der Architekturentwicklung, sagte: "Die Zahl der Leute, die das Ende von Moore's Law vorhersagen, verdoppelt sich jedes Jahr."



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Rama Lama 07. Mai 2010

Noe, da geht mehr. Bis W2k mindestens, XP wohl auch noch. Schön das Du darüber reden...

NachrechnerXY 07. Mai 2010

Anzahl Trans Jahr 4800 1971 9600 1972,5 19200 1974 38400 1975,5 76800...

NachrechnerXY 07. Mai 2010

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Marcellus 06. Mai 2010

Da ist noch lange kein Ende derFahnenstange erreicht, man muss nur irgendwann kreativere...


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