LTE statt Wimax

Clearwire verhandelt den Vertrag mit Intel neu

Clearwire hat seinen Vertrag mit Intel neu verhandelt. War der Datennetzbetreiber bislang auf Wimax festgelegt, ist nun ein Umstieg auf LTE erlaubt. Clearwire verhandelt bereits mit Netzwerkausrüstern und Chipherstellern für Endgeräte.

Artikel veröffentlicht am ,
Neuer Datenstick von Clearwire
Neuer Datenstick von Clearwire

Der mobile Datennetzbetreiber Clearwire hat seinen Vertrag mit Intel geändert und kann künftig auch auf LTE setzen. Das gab Firmenchef Bill Morrow bekannt. Bislang war Clearwire durch Intel auf den Einsatz von Wimax festgelegt. "Wir denken, dass wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind", sagte Morrow. "Viele der Teile passen nach den Angaben jetzt zusammen."

Stellenmarkt
  1. IT Solution Architect Microsoft Dynamics 365 (m/f/d)
    WAHL GmbH, Unterkirnach bei Villingen-Schwenningen, remote
  2. Projektmanager / innen(w/m/d)
    Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
Detailsuche

Intel ist einer der wichtigsten Unterstützer von Wimax und gehörte zu den größten Investoren Clearwires. Durch die Partnerschaft mit dem Chiphersteller war Clearwire aber an den Einsatz von Wimax gebunden. Diese Vertragsbedingungen seien nun neu verhandelt und geändert worden. Die Änderung geben beiden Unternehmen mehr technische Flexibilität, so der Clearwire-Chef. Clearwire habe noch keine endgültige Entscheidung für den Einsatz von LTE getroffen, unterhalte sich aber mit Netzwerkausrüstern darüber, wie ein möglicher Wechsel kostengünstig vollzogen werden könne. Die Hersteller der Chipsätze für Endgeräte begönnen, WiMax und LTE zusammen anzubieten.

Clearwire befindet sich zu 55 Prozent im Besitz des Mobilfunkbetreibers Sprint Nextel. Für den Ausbau seines Netzwerkes in den USA will Clearwire bis Jahresende 2010 weiterhin einen Betrag zwischen 2,8 Milliarden US-Dollar und 3,2 Milliarden US-Dollar ausgeben. Damit soll eine Netzabdeckung für 120 Millionen Menschen erreicht werden. Im letzten Quartal wurden 283.000 Neukunden gewonnen.

Clearwire betreibt Wimax-Netze in den USA im Bereich 2,5 GHz bis 2,6 GHz und mit 3,5 GHz in den europäischen Ländern Irland, Belgien, Spanien und Dänemark.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Prozessoren
Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus

Tausende ältere CPUs und andere Hardware lagern bei Intel in einem Lagerhaus in Costa Rica. Damit lassen sich Probleme exakt nachstellen.

Prozessoren: Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus
Artikel
  1. Zu wenig Triebwerke: Musk warnt vor SpaceX-Pleite
    Zu wenig Triebwerke
    Musk warnt vor SpaceX-Pleite

    Elon Musk sieht sich der nächsten "Produktionshölle" ausgesetzt. Dieses Mal stockt die Fertigung im Raumfahrtunternehmen SpaceX.

  2. 470 - 694 MHz: Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu
    470 - 694 MHz
    Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu

    Nach dem Vorstoß von Baden-Württemberg, einen Teil des Frequenzbereichs an das Militär zu vergeben, gibt es nun Kritiken daran aus anderen Bundesländern.

  3. Fleet: Jetbrains bringt neuen leichtgewichtigen Editor
    Fleet
    Jetbrains bringt neuen leichtgewichtigen Editor

    Die IDE-Spezialisten von Jetbrains reagieren auf den Druck durch Visual Studio Code. Zudem gibt es nun Remote-Entwicklung.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: Bis zu 75% auf Switch-Spiele • AOC 31,5" WQHD 165Hz 289,90€ • Gaming-Sale bei MediaMarkt • G.Skill 64GB Kit DDR4-3800 319€ • Bis zu 300€ Direktabzug: u. a. TVs, Laptops • WD MyBook HDD 18TB 329€ • Switch OLED 359,99€ • Xbox Series S 275,99€ [Werbung]
    •  /