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Wieder Gewinn bei Symantec: Bedrohung durch Malware stärker denn je

Symantec hat im letzten Quartal 184 Millionen US-Dollar Gewinn gemacht. Die Sicherheitssoftwarebranche steht auch in der Weltwirtschaftskrise relativ gut da. 2009 hat sich die Zahl der Signaturen, die Symantec für Malware ausstellte, auf 2,9 Millionen verdoppelt, erklärte Firmenchef Salem.
/ Achim Sawall
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Symantec, der weltgrößte Hersteller von Sicherheitssoftware, hat in dem Quartal, das am 2. April 2010 endete, einen Gewinn von 184 Millionen US-Dollar (23 Cent pro Aktie) erzielt, nach einem Verlust von 264 Millionen US-Dollar (32 Cent pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Vorjahr hatten Abschreibungen das Ergebnis belastet.

Der Umsatz wuchs um 4,3 Prozent auf 1,53 Milliarden US-Dollar. Vor Sonderposten stieg der Gewinn von 38 Cent pro Aktie auf 40 Cent pro Aktie, die Analysten hatten nur 37 Cent pro Aktie erwartet.

Im laufenden ersten Quartal erwartet Symantec einen Gewinn von 35 Cent bis 36 Cent pro Aktie und einen Umsatz von 1,48 Milliarden US-Dollar bis 1,5 Milliarden US-Dollar. "Wir haben unser Finanzjahr mit einem besseren Ergebnis abgeschlossen als erwartet", sagte Symantec-Chef Enrique Salem. "Etwa 50 Prozent unseres Geschäfts sind international", so Finanzchef James Beer.

Ende April 2010 hatte sich Symantec mit der PGP Corporation auf eine Übernahme geeinigt. Symantec zahlte rund 300 Millionen US-Dollar für das Unternehmen. Zugleich kaufte Symantec Guardianedge Technologies für rund 70 Millionen US-Dollar. Die Verschlüsselungstechnik von PGP und Guardianedge soll zusammengeführt und mit Symantecs Produkten verzahnt werden. Laut IDC wird der Weltmarkt für Desktopverschlüsselung jährlich um 14 Prozent wachsen und 2014 ein Umsatzvolumen von 1 Milliarde Dollar erreicht haben. 2009 hatte der Markt ein Volumen von 532 Millionen US-Dollar.

Die Umsätze für Sicherheitssoftware bleiben in der Weltwirtschaftskrise stabil, weil die Bedrohung durch Schadsoftware weiter zunahm. 2008 musste Symantec 1,6 Millionen Signaturen für Viren und andere Malware erstellen, mehr als in 17 Jahren zuvor, sagte Salem. 2009 hatte sich die Zahl auf 2,9 Millionen Signaturen verdoppelt.


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