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Omni-Fokus

Immerscharfe Kamera entwickelt

An der Universität Toronto in Kanada ist eine hochauflösende Videokamera entwickelt worden, die in Echtzeit ein Bild erzeugen soll, das eine unendliche Schärfentiefe besitzt. Vorder- und Hintergrund sind genau wie die gefilmten Objekte immer scharf. Davon soll nicht nur die Industrie- und Militärtechnik profitieren, sondern auch der gewöhnliche Nutzer.

Entwickler der sogenannten Omni-Fokus-Videokamera sind Professor Keigo Iizuka vom "The Edward S. Rogers Sr. Department of Electrical and Computer Engineering" an der Universität von Toronto und Dr. David Wilkes von der gleichnamigen Hightech-Firma aus Kanada.

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Im Inneren der Omni-Fokus-Kamera sitzen gleich mehrere Videokameras, die zu einem Verbund zusammengefasst sind und auf unterschiedliche Bildbereiche fokussieren. Beim Prototyp sind es zwei.

  • Links mit Omni-Fokus, rechts ohne
  • Mit Omni-Fokus fotografiertes Makro mit über 1 Meter Entfernung zwischen den Objekten
Links mit Omni-Fokus, rechts ohne

Dazu kommt noch eine sogenannte Divcam. Der Name leitet sich von "Divergence-ratio Axi-vision" ab. Diese Spezialkamera arbeitet mit zwei versetzten Infrarot-LEDs und verortet die genaue Lage jedes Pixels im dreidimensionalen Raum. Dazu wird jeweils eine Aufnahme mit eingeschaltetem Vorder- und Rücklicht gemacht. Die Bilder gleichen sich bis auf die optische Dichte der weiter vor- beziehungsweise zurückliegenden Objekte. Diese Informationen werden zur Lagebestimmung genutzt. Auch bei bewegten Objekten soll dies möglich sein. Das Ergebnis ist eine Art Reliefkarte der aufgenommenen Objekte.

Die Farbinformationen der anderen Kameras werden nun mit dieser topographischen Karte verrechnet. Es entsteht ein Bild, bei dem sowohl Vorder- als auch Hintergrund scharf sind, da jedem Pixel seine Lage im Raum zugeordnet werden kann.

Noch ist die Kamera ein Forschungsprojekt, aber Professor Iizuka hat schon einige Anwendungsbeispiele umrissen, in denen künftige Modelle einsetzbar sind. Im Fernsehstudio könnte die Omni-Fokus-Kamera zum Beispiel Sänger und Orchester gleichzeitig scharf darstellen, was bei größeren Distanzen mit herkömmlicher Technik nicht machbar ist. Im medizinischen Bereich schwebt Iizuka ein Laparoskop vor, das im Bauchraum scharfe Bilder auch bei größeren Läsionen ermöglicht, ohne dass der Bediener an der Optik spielen muss.


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_Autor 10. Mai 2010

http://endlessplain.com/wp-content/uploads/2008/08/do_not_feed_the_trolls.jpg

fastmouse 08. Mai 2010

Die Firma heißt Alicona und das Produkt InfiniteFocus. ... und erzeugen in Fertigungen...

NoShitSherlock 07. Mai 2010

Neisklar. Und ohne Lansflare ist so ein Blick in eine Lickquelle auch total unrealisitsch.

HabeHandy 07. Mai 2010

Das im Artikel beschriebene Verfahren ist aber schon sehr alt, denn es handelt sich nur...

MacUser 06. Mai 2010

Ich persönlich finde das auch unangemessen. Und mir ist auch klar, dass ein Bild, das...



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