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Zu viel Marktmacht: Googles Plan zur Admob-Übernahme steht vor dem Scheitern

Zu viel Marktmacht

Googles Plan zur Admob-Übernahme steht vor dem Scheitern

Die FTC wird den Kauf von Admob durch Google wahrscheinlich blockieren. Der Internetkonzern dehne seine Vorherrschaft für Onlinewerbung auf mobile Werbung aus, argumentiert die Wettbewerbsaufsicht.

Googles Übernahme von Admob, einem Spezialisten für mobile Werbung, könnte scheitern. Die US-Handelsaufsicht Federal Trade Commission (FTC) wird den Kauf wahrscheinlich blockieren. Das erfuhr das Wall Street Journal aus informierten Kreisen. Zuvor hatte auch die Nachrichtenagentur Bloomberg über einen wahrscheinlichen Einspruch der FTC berichtet.

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Google will 750 Millionen US-Dollar für Admob zahlen, wurde aber Ende 2009 von der FTC aufgefordert, Informationen zum Hintergrund des Kaufs vorzulegen. Seitdem laufen Gespräche zwischen der Bundeshandelskommission FTC, Google und Admob.

Angst vor Vorherrschaft bei mobilen Endgeräten

Die Übernahme von Admob bedeute eine Beschränkung des Wettbewerbs in einem sich verengenden Umfeld, so die Meinung der Prüfer, schreibt die Zeitung. Admob betreibt eines der größten Netzwerke, das Werbung an Smartphones ausliefert. Die Wettbewerbsbehörde befürchte, dass Google seine Vorherrschaft auf dem Markt für Werbeauslieferung im Internet schnell auf mobile Endgeräte ausdehnen könnte.

Laut Wall Street Journal hoffen Google und Admob jedoch weiter, die FTC davon überzeugen zu können, die Übernahme aus Sicht eines wachsenden US-Marktes für mobile Werbung anders zu bewerten: "Wir sind zuversichtlich, dass sie abschließend feststellen werden, dass der schnell wachsende mobile Werbemarkt hart umkämpft bleiben wird, auch nachdem die Übernahme abgeschlossen sein wird", sagte ein Google-Sprecher der Zeitung.

Im Blog des Konzerns zitierte Paul Feng, Produktmanager bei Google, Experten, die sich bei der FTC für die Übernahme ausgesprochen hatten. Darunter die Entwickler der mobilen App Wertago, die meinen, dass "Googles Übernahme von Admob einen geringen, oder gar keinen Effekt für die Wettbewerbsfähigkeit des Marktes für mobile Werbung hat". Google und Admob stünden unter starkem Konkurrenzdruck durch Apple, Jumptap, Millennial Media, Microsoft, inMobi, Greystripe, Mobclix und viele andere, erklärte Feng.

Der IDC-Analyst Karsten Weide hat berechnet, dass Google und Admob 2009 zusammen einen Anteil von 21 Prozent auf dem US-Markt für mobile Werbung hatten. Millennial Media hatte 12 Prozent, Yahoo 10 Prozent, Microsoft 8 Prozent und das von Apple übernommene Unternehmen Quattro Wireless 7 Prozent. Der Gesamtmarkt wies 2009 in den USA erst ein Volumen von 416 Millionen US-Dollar auf. Für Onlinewerbung wurden über 22 Milliarden US-Dollar ausgegeben.


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i add 06. Mai 2010

Du willst doch nur provozieren. Gibt es bei Android keine Werbefinanzierten Apps ? Evtl...

sl0w 06. Mai 2010

Seit der Zerschlagung von Bell wurde doch in den USA kein mutiger Schritt mehr in Sachen...

virtrael 05. Mai 2010

also wenn da wirklich adobe gestanden haette faend ich das wesentlich interessanter XD...

Rookee 05. Mai 2010

Die übernehmen nur Dinge mit Potenzial :D



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