Robotikwettbewerb

Roboter sollen alltagstauglich werden

Willow Garage gibt Teilnehmer am Robotikwettbewerb bekannt

Das US-Robotik-Unternehmen Willow Garage hat elf Teilnehmer eines Wettbewerbs bekanntgegeben, dessen Ziel es ist, Roboter alltagstauglich zu machen. Die Roboter sollen beispielsweise lernen, den Tisch abzuräumen. Willow Garage stellt jedem Team einen PR2-Roboter zur Verfügung.

Artikel veröffentlicht am ,
Robotikwettbewerb: Roboter sollen alltagstauglich werden

Zukunftsvisionäre gehen gern davon aus, dass Roboter unser Leben künftig einfacher machen werden. Sie sollen die Spülmaschine ausräumen, die Wohnung sauber halten oder auf einer Party Getränke servieren. Die Realität bleibt jedoch hinter solchen Visionen zurück. Tatsächlich sind die meisten Roboter nur für einen Zweck ausgelegt. Manche Experten, wie etwa iRobot-Chef Colin Angle, bezweifeln sogar, dass es Multifunktionsroboter geben wird.

Roboter im Alltag

Inhalt:
  1. Robotikwettbewerb: Roboter sollen alltagstauglich werden
  2. PR2 ist Open Source

Das US-Unternehmen Willow Garage sieht das anders. Die Robotiker aus dem kalifornischen Menlo Park glauben an einen Roboter, der unterschiedliche Aufgaben durchführen kann. Und sie haben eine Plattform dafür entwickelt, den Personal Robot 2, kurz PR2. Im Frühjahr haben die Kalifornier einen Wettbewerb ausgeschrieben: Ziel dieses PR2-Beta-Projekts ist es, Einsatzszenarien für den PR2 zu ersinnen.

Elf Entwicklerteams, zehn Universitäten und ein Unternehmen aus Europa, Japan und den USA haben überzeugende Konzepte vorgelegt. Sie bekommen nun von Willow Garage zwei Jahre lang jeweils einen PR2 zur Verfügung gestellt, um diese umzusetzen.

Zwei Teams aus Deutschland

Unter den Finalisten sind auch zwei Teams aus Deutschland - von den Universitäten in Freiburg und München. Die Freiburger wollen den PR2 dazu bringen, dass er aufräumt, zum Beispiel nach dem Essen den Tisch. Dazu müssen sie ihm beibringen, Gegenstände wiederzuerkennen, Schubladen oder den Kühlschrank zu öffnen und die Gegenstände an ihrem Platz zu verstauen. Das Team von der Technischen Universität (TU) in München will den PR2 mit künstlicher Intelligenz (KI) und mit 3D-Wahrnehmung ausstatten. Das soll es dem Roboter ermöglichen, kompliziertere Aufgaben zu erledigen wie die Spülmaschine auszuräumen oder den Tisch zu decken.

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Unter den Teams aus den USA ist das Georgia Institute of Technology, das den PR2 in einem intelligenten Haus für ältere Menschen einsetzen will. Als einziges Team, das nicht von einer Universität kommt, nimmt der Gerätehersteller Bosch teil. Das Unternehmen will Sensoren für den PR2 entwickeln, darunter eine Art Haut, mit der der PR2 fühlen kann. Die Sensoren solle dann den anderen Teams aus dem PR2-Beta-Projekt zur Verfügung gestellt werden.

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PR2 ist Open Source 
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Bouncy 06. Mai 2010

also genaugenommen sind es "nur" 500 millionen jahre, schließlich kann man die einzeller...

Bouncy 06. Mai 2010

gerade die müssen ja nicht zwangsläufig ersetzen, sondern ergänzen - die wenigsten...

Jurastudent 05. Mai 2010

Allein schon vom Unterhaltungswert her. ;)

t.e..t 05. Mai 2010

...schlechter kann es wohl sowieso nicht mehr gehen. Dafür aber traniert man wenigstens...



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