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Umbenennung: Google Mail heißt in Großbritannien wieder GMail

In Großbritannien verwendet Google für seinen E-Mail-Dienst Google Mail bald wieder den Namen GMail, den das Unternehmen auch in den USA einsetzt. Ein Markenrechtsstreit verhinderte das bislang.
/ Andreas Donath
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Google musste in Großbritannien seinem E-Mail-Dienst umbenennen, weil es Markenrechtsstreitigkeiten gab. Die Umbenennung erfolgte schon im Oktober 2005. Viereinhalb Jahre später können nun auch Benutzer im Vereinigten Königreich die kurze "@gmail.com"-Adresse nutzen. Die Anwender können sich dort aber auch entscheiden, die alte Adresse weiterzuführen. Gerade bei Nutzern, die ihre E-Mail-Adresse auf Visitenkarten oder Briefpapier druckten, dürfte das für Erleichterung sorgen.

Wer künftig eine neue Google-E-Mail-Adresse beantragt, erhält automatisch eine mit "@gmail.com". Im britischen Intellectual Property Office ist Gmail in den Klassen Class 09 und 42(öffnet im neuen Fenster) als Marke von Google eingetragen. Die Veröffentlichung erfolgte dort schon am 25. Januar 2010.

Im Google-Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster) zum Thema scherzten die Autoren, dass die Änderung auch Energie sparen wird. Nachdem der Schriftzug "Gmail" nur halb so lang ist wie googlemail, spart der Namenswechsel täglich ungefähr 60 Millionen Tastenanschläge. Pro Tastenanschlag würden rund 217 Mikrojoule(öffnet im neuen Fenster) benötigt.

In Deutschland ist Daniel Giersch Inhaber der Marke DE-300 25 697 "G-Mail ...und die Post geht richtig ab.". Daher ist es Google untersagt, seinen E-Mail-Dienst in Deutschland unter der Bezeichnung Gmail zu vermarkten. Hierzulande trägt der Dienst daher den Namen Google Mail.


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