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Light Peak: 20 GBit/s mit zwei Fasern, 40 GBit/s mit vier Fasern

Das Prinzip von Light Peak
Das Prinzip von Light Peak
Das Notebook gab seine Bilder dabei an den Hub und die Webcam schickte ihre Bilder durch den Hub ins Notebook. Das sollte demonstrieren, dass Light Peak als Vollduplex-Schnittstelle ausgelegt ist, Lesen und Schreiben sind dabei stets gleich schnell. Über zwei Fasern - die Intel bisher verwendet - sind 20 Gigabit pro Sekunde möglich, bei vier Fasern sind es 40 GBit/s. Das beherrscht das bisherige Optical Module schon, es ist damit also bereits achtmal schneller als ein einzelner USB-3.0-Controller. Auch zur dauerhaft erreichbaren Nettodatenrate ohne Protokoll-Overhead machte Intel eine Angabe: Der Wert soll bei 30 GBit/s liegen.

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Bei den Anwendungsmöglichkeiten für Geräte mit Light Peak liegen vor allem einheitliche Portreplikatoren für Notebooks auf der Hand, die alle Schnittstellen wie DVI, Ethernet und mehrere USB-Ports über ein Kabel an den Mobilrechner binden. Das alles natürlich mit der vollen Geschwindigkeit der jeweiligen Schnittstellen, nicht wie bisherige Lösungen durch den Flaschenhals eines USB-2.0-Ports. Die teuren Dockingstations von Businessnotebooks kann Light Peak aber nicht ersetzen, denn diese versorgen ein Notebook auch mit Strom, laden den Akku oder enthalten zusätzliche Laufwerke.

  • Displayport am Light Peak Hub
  • USB-Stecker mit integrierten Glasfasern. Das Licht stammt aus einer LED-Taschenlampe am anderen Ende des Kabels.
  • USB-Kabel mit integrierten Glasfasern
  • Light-Peak-Hub
  • Light-Peak-Port, integriert in ein Notebook von Compal
  • Light-Peak - alles über ein Kabel
  • Monitor und Webcam laufen über das weiße optische Kabel.
  • Das Prinzip von Light Peak
  • Optical Module und Router für Light-Peak
Light-Peak-Hub

Eine weitere Möglichkeit sind aber beispielsweise externe Grafikkarten oder gleich ganze Erweiterungsboxen, wenn durch die Light-Peak-Fasern ein PCI-Express-Bus verlängert wird. Das hatten, allerdings mit dicken Kupferkabeln, auch schon AMD und Fujitsu-Siemens mit ihrem "Graphics Booster" marktreif gemacht, ein Erfolg war die proprietäre Lösung jedoch nicht.

Durchsetzen können sich solche neuen Gerätekategorien in der Regel nur durch Standards, und die soll es auch für Light Peak geben. Anfang 2011 will Intel dafür ein Industriekonsortium gründen, an dem sich auch Konkurrenten wie AMD beteiligen können. Auch andere Schnittstellen wie PCI oder USB leben von solchen Gremien.

Light-Peak - alles über ein Kabel
Light-Peak - alles über ein Kabel
Eine Aufgabe des Light-Peak-Konsortiums ist eine Spezifikation der Kabel, welche mit Füllmaterial die Glasfasern schützen müssen. Die von Intel in Brüssel gezeigten waren viel flexibler als dicke Versionen der USB-Strippen und mit ähnlichen Biegeradien noch funktionsfähig. Ohne weitere Bausteine soll eine einzelne Light-Peak-Verbindung 100 Meter überbrücken können - das wäre auch ideal für Heimvernetzung.

Noch 2010 sollen die Bausteine für Light Peak und die Treiber dafür serienreif gemacht werden - ob in Form von Chipsätzen oder als einzelne Chips, will Intel noch nicht verraten.

 Intels Light Peak in Aktion: Displayport und USB in einem
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arstrithis 06. Mai 2010

Man kann das Bild abzwacken, Tastatur und maus steuern.

Darioo 06. Mai 2010

War schon klar, sagt ja auch dein Nick. *fg*

Rama Lama 05. Mai 2010

LP ist für kabelgebundene Verbindungen "nach Außen". Die integration optischer...

deutlicher 05. Mai 2010

OK, das Bild bei Heise ist deutlicher. Die Lichtkontakte liegen also tiefer im Stecker...

wau 05. Mai 2010

Den staub und kleine risse im material könnte man duch nen kalibrierungs ping am anfang...


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