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Yahoo-Chefin: "Es gibt bei uns noch einiges zu verbessern"

Eine unglaublich komplexe Transaktion

Handelsblatt: Also brauchen sie vier Jahre?

Bartz: Wenn man aus so einer Wirtschaftskrise kommt, sind drei bis vier Jahre schon das Minimum.

Handelsblatt: Sie sind angetreten mit dem Credo "Dieses Unternehmen braucht mal ein wenig Management". Haben Sie das erreicht?

Bartz: Ja, ich habe ein komplett neues Top-Managementteam angeheuert. Mit Ausnahme von zwei Positionen ist alles neu besetzt und mit Blake Irving als Chief Product Officer wird eine weitere Topposition gerade neu besetzt.

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Handelsblatt: Blake Irving war federführend bei der Entwicklung der Microsoft Windows Live Services. Wollen Sie jetzt auch so etwas von ihm?

Bartz: Nein, niemand nimmt einen neuen Job an, um den alten zu kopieren. Blake hat Erfahrung mit großen Projekten, viel Energie und ein großes Interesse, für Yahoo zu arbeiten. Das war der Grund.

Handelsblatt: Was war die schwerste Entscheidung, die sie bei Yahoo bislang treffen mussten?

Bartz: Ganz klar die tatsächliche Umsetzung des Microsoft-Suchmaschinen-Vertrags. Es war eine unglaublich komplexe Transaktion.

Handelsblatt: Sie haben einen Ruf als hervorragende Managerin, aber sind Sie mit einem Alter von über 60 auch noch eine Visionärin, wie sie das jugendbetonte Silicon Valley braucht, um neue Ideen, das Web 3.0, hervorzubringen?

Bartz: Ich glaube, in meinem Job zuvor als CEO von Autodesk war ich schon Visionärin und außerdem ist es nicht richtig, dass das Web nur etwas für junge Leute sein soll.

Handelsblatt: Ganze sechs Wochen, nachdem Sie Anfang 2009 bei Yahoo angefangen hatten, haben Sie erklärt, sie hätten die "alten Silos" aufgebrochen, die die Firmenstruktur charakterisiert hatten, wo alle nebeneinanderher statt miteinander gearbeitet hätten. So schnell? Andere brauchen Jahre.

Bartz: Nach sechs Wochen war nur die Struktur aufgebrochen, die wirkliche Neustrukturierung dauerte bis in den Sommer 2009.

Handelsblatt: Was hat sich zum Besseren gewendet? Zum Beispiel für die Nutzer, die Kunden?

Bartz: Zunächst für unsere Anzeigenkunden: Wir haben aus dem Anzeigenverkauf viel Bürokratie rausgeschnitten. Da waren zu viele Leute, die das Gleiche entschieden haben. Alles geht jetzt reibungsloser, das hören wir immer wieder. Auf der Nutzerseite hatten wir einen unbefriedigenden Support. Jeder hatte seine eigenen Hilfe-Dokumente zusammengebastelt, niemand hatte sich das mal übergreifend angeschaut, aus Kundensicht. Das machen wir jetzt. Aber es gibt auch noch einiges zu verbessern: Als ich hier in London ankam und unsere Seiten aufgerufen habe, fand ich einen Aufmacher, der 17 Stunden alt war. So geht das nicht.

 Yahoo-Chefin: "Es gibt bei uns noch einiges zu verbessern"Social Media monetarisieren, nicht besitzen 

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schmofarz 05. Mai 2010

... Ebay Chefin Meg Whitman Gruß

DM 04. Mai 2010

Tja, wie du inzwischen mitgekriegt haben wirst, ist dein Bild nicht gerade aktuell...

Blablub 04. Mai 2010

Also cih, als einfacher E-Mail-Kunde bei Yahoo, gucke mir auch nur 2, 3 News an (hört...

gfdgdfg 04. Mai 2010

Warum hast du ne Maske auf?

wolf3 04. Mai 2010

Man kann auch wie Ballmer Stühle werfen und auf der Bühne herumtanzen und dennoch in...



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